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Japan will Gefährdungsstatus vom Nipponibis herabsetzten

Der Nipponibis gehört zu Japans nationalen Schätzen, obwohl er eigentlich in dem Land als ausgestorben gilt. In den letzten Jahren gelang es jedoch mit der Hilfe von China, dass der Bestand sich erholt. Aus dem Grund überlegt die japanische Regierung nun den Status der Art herabzusetzten, da sie nicht mehr so stark bedroht ist.

Am Samstag sprach das Umweltministerium laut Quellen darüber, wie stark der Nipponibis aktuell vom Aussterben bedroht ist. Seit 1998 hat die Art auf der Roten Liste den Status „In der Wildnis ausgestorben“. Das ist der zweithöchste Rang, den eine Tierart erhalten kann. Seit 1981 gab es bereits keinen einzigen Vogel mehr in der Wildnis, nachdem die letzten fünf durch ein Versehen im Rahmen eines Schutzprogramms starben. Der Letzte in Japan geborene Ibis starb hingegen erst 2003.

Jedoch gibt es seit 1999 ein Zuchtprogramm in China, wo die Regierung einige Exemplare in der Wildnis fand und erfolgreich in ein Schutzprogramm aufnehmen konnte. Regelmäßig schenkt das Land Japan Tiere, die sie für ihr eigenes Programm nutzen. Da seit 2008 zehn Nipponibisse wieder in der Wildnis leben, ist der aktuelle Status auf der Roten Liste nicht mehr korrekt. 2012 konnte Japan sogar bestätigen, dass sich die Tiere von alleine vermehren und sich die Population erholt.

Regierung soll weithin die Vergrößerung der Population fördern

Um die Art neu einzuordnen, benötigt es eine Beobachtung von mindestens fünf Jahren. So wollen die Zuständigen sicher sein, dass die Art wieder in der Wildnis existiert. Die Zeitspanne ist kommenden April abgelaufen und eine neue Klassifizierung ist dann für die Regierung möglich. Ob sie die wirklich im April durchführen, ist jedoch nicht klar.

Obwohl es sich bei der Erholung der Art um gute Nachrichten handelt, warnen Experten vor Nachlässigkeit. Der Nipponibis ist weiterhin gefährdet und benötigt Unterstützung. Das Ministerium soll deswegen nicht aufhören die Population mit aller Anstrengung zu vergrößern.

Einheimische und freiwillige Helfer in Sado hingen sollen weiterhin in den Siedlungsgebieten Futterplätze errichten und Pestizide vermeiden. „Nur durch die Zusammenarbeit von vielen Menschen konnte Japan den Vogel am Ende doch noch retten und an seinen natürlichen Ort zurückbringen“ – so der Leiter einer Hilfsorganisation in Sado, Takehiko Kera.

Quelle: Mainichi Shimbun

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