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Müllabfuhr soll effizienter werden

Japan will kontaktloses Müllsammelsystem einführen

Japans Umweltministerium wird mit der Entwicklung eines kontaktlosen Müllsammelsystems für Hausmüll beginnen, um das Infektionsrisiko für Arbeitnehmer zu verringern.

Das Umweltministerium plant, Müllwagen mit Hebevorrichtungen, wie z.B. Hecklader, zur Aufnahme von Abfall in großen Containern an Sammelstellen aufstellen zu lassen.

Kontaktloses Müllsammelsystem soll Müllmänner schützen

Forschungs- und andere Kosten im Zusammenhang mit dem Projekt, das sich auch mit den Sorgen alternder Arbeitskräfte und dem Arbeitskräftemangel des Landes befassen soll, werden in den Budgetanträgen des Ministeriums für das nächste Finanzjahr enthalten sein.

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Zurzeit wird befürchtet, dass Müllsammler, die zu den wichtigsten Arbeitern der Gesellschaft zählen, infiziert werden könnten, wenn Müllsäcke mit gebrauchten Gesichtsmasken und Taschentüchern zerreißen und der Inhalt bei der Sammlung auslaufen könnte.

Doch die Kosten für die Einführung neuer Arten von Müllwagen und die Sicherung des Platzes für Container in Japans engen Straßen sind nach wie vor ein Hindernis für die Umsetzung der in anderen Ländern verwendeten Sammelmethoden.

In Japan gibt es derzeit sogar in kleinen Gassen Abfallsammelstellen, von denen viele keine großen Container aufnehmen können. Die Aufstellung von Containern auf größeren Straßen wäre jedoch für die Anwohner unbequem, während kleinere Container bedeuten würden, dass weniger Müll auf einmal gesammelt würde.

Neues System soll Müllabfuhr effizienter machen

Neben der Sicherheit erwartet das Ministerium, dass das neue Sammelsystem sowohl effizient für die Arbeiter als auch bequem für die Anwohner sein wird.

„Es ist möglich, dass sich die Sammelmethoden für Stadtzentren von denen für vorstädtische und regionale Gebiete unterscheiden werden. Da ein Ende der Pandemie nicht in Sicht ist, wollen wir eine hygienische Regelung in Betracht ziehen, die den menschlichen Kontakt so weit wie möglich reduziert“, so ein Sprecher des Ministeriums.

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