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Japan will Kunststoffabfall bis 2030 um 25% reduzieren

Ein japanischer Regierungsrat hat einen umweltpolitischen Richtlinienentwurf fertiggestellt, um die Menge von Kunststoffabfall um 25% zu reduzieren. Außerdem soll der Einsatz von Biokunststoffen bis 2030 steigen. Dennoch haben sie in dem Entwurf kein Bezugsjahr oder konkrete Maßnahmen festgelegt.

Der Entwurf wird bis März angenommen, rechtzeitig vor dem Treffen der G20-Volkswirtschaften im Juni in Osaka.

Die Richtlinie schreibt vor, dass Einzelhandelsgeschäfte für Plastiktüten Gebühren erheben müssen. Aber es fehlt eine Strategie und es wird kein Ausgangsjahr angegeben, ab welchem man die Reduktionsergebnisse messen soll.

Ziel der neuen Richtlinie ist es, den Einsatz von Biokunststoffen aus erneuerbaren Quellen wie Pflanzen zu steigern. 2013 waren es rund 70.000 Tonnen, Japan will es bis zum Jahr 2030 auf rund 2 Millionen Tonnen bringen. Dazu möchte die Regierung einen Weg finden, bis 2035  Kunststoffabfälle komplett zu recyclen oder wiederzuverwenden. Zum Beispiel als Brennstoff für die thermische Stromerzeugung.

Dazu gehört auch die Unterstützung der Verringerung der Kunststoffabfälle in den Entwicklungsländern durch den Austausch der Erfahrungen und Kenntnisse Japans.

Letztes Jahr verweigerte die japanische Regierung zusammen mit den USA das Unterzeichnen von Ocean Plastics Charter während des G7-Treffen. Weil das international stark kritisiert wurde, entschloß sich Japan, neue Strategien für den Kunststoffabfall zu entwickeln.

Andere asiatische Länder wollen japanischen Abfall nicht mehr  annehmen

Japan exportierte 2018 rund 1,01 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle, gegenüber 1,43 Millionen Tonnen im Vorjahr, so das Institute for Global Environmental Strategies.Wobei die Lieferungen nach China von 1,02 Millionen Tonnen auf 100.000 Tonnen im vergangenen Jahr sanken.

China, ein bedeutender Importeur von Kunststoff- und anderen Abfällen, verhängte Ende Dezember 2017 ein Einfuhrverbot für nichtindustrielle Kunststoffabfälle und beschränkte die Einfuhr von industriellen Kunststoffabfällen angesichts der wachsenden Besorgnis über Umweltverschmutzung und Gesundheitsprobleme.

Japans Kunststoffabfalltransporte in südostasiatische Länder wie Thailand, Malaysia und Vietnam nahmen 2018 zu, nachdem China Beschränkungen eingeführt hatte. Aber Japans Lieferungen nach Südostasien dürften nicht weiter wachsen, da einige Länder der Region ebenfalls begonnen haben, Beschränkungen zu erlassen.

Hideshige Takada, Professor an der Tokyo University of Agriculture and Technology, sagte, dass Unternehmen alternative Materialien für Lebensmittel- und Getränkebehälter und andere Produkte verwenden sollten.

Quelle: Japan Today

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