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Mehr Menschen sollen ins Land kommen dürfen

Japan will Obergrenze für die Einreise im Juli erneut anheben

Seit dem 1. Juli liegt die Obergrenze für die Zahl der Menschen, die pro Tag nach Japan einreisen dürfen, bei 20.000. Da ab dem 10. Juni allerdings auch wieder Touristen ins Land kommen dürfen, gibt es Überlegungen, die Grenze ab dem nächsten Monat auf 30.000 zu erhöhen.

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Die derzeit 20.000 Personen, die pro Tag einreisen dürfen, umfassen zurückkehrende Staatsbürger, Geschäftsreisende und Studenten aus dem Ausland, sowie Touristen. Insbesondere die Kreuzfahrtbranche fordert daher eine erneute Anhebung.

Obergrenze als Bremse für den Tourismus

Wenn der Tourismus langsam wieder an Fahrt aufnimmt, könnte die tägliche Obergrenze als Bremse wirken, da sie schnell erschöpft sein kann.

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Zwar lässt Japan nur geführte Gruppenreisen zu, was international auf Unmut stößt, trotzdem rechnet die Tourismusbranche damit, dass viele Menschen aus dem Ausland einreisen werden. Touristen haben nach fast zwei Jahren endlich wieder die Möglichkeit ins Land zu reisen und weltweit steigt die Reiselust auch wieder an.

Einreisen dürfen allerdings nur Menschen aus 98 Ländern, die in der „blauen Gruppe“ sind, einer Einteilung der japanischen Regierung, die einer Risikobewertung gleicht.

Lieber gleich ganz abschaffen

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„Blaue Gruppe“ bedeutet, dass Menschen aus diesen Ländern von der Einreisekontrolle und der dreitägigen Quarantäne befreit sind. Darunter fallen zum Beispiel die USA und China, aber auch Deutschland.

Neben einer Erhöhung der Obergrenze plädieren auch immer mehr auf eine Abschaffung und eine genaue Beobachtung der Infektionssituation. Dies würde die Einreise nach Japan deutlich erleichtern.

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