Stats

Anzeige
Home News Japan will private Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern strenger regulieren

Strengere Regeln

Japan will private Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern strenger regulieren

Japans Bildungsministerium kündigte am Freitag an, dass sie die private Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern über die sozialen Medien strenger regulieren wollen, nachdem immer mehr Pädagogen wegen sexuellen Fehlverhaltens diszipliniert worden.

Das Ministerium hat am selben Tag eine Mitteilung an die Schulbehörden der Präfekturen geschickt, in der Lehrer aufgefordert sind, keinen privaten Kontakt mehr zu pflegen.

Private Kommunikation nur noch im absoluten Ausnahmefall

In der Mitteilung heißt es außerdem, dass die Behörden in ihren Richtlinien explizit die persönliche Kommunikation verbieten sollen.

LESEN SIE AUCH:  Checkliste für japanische Lehrer soll sexuelle Übergriffe auf Schüler verhindern

Außerdem sollen die Schulen auch eigene Regeln einführen, wenn die Kommunikation über die sozialen Medien für außerschulische Aktivitäten notwendig ist. Die Schulen sollen die Eltern über diese Regeln genau informieren. Ein weiterer Punkt in der Mitteilung ist, dass die Fenster der Klassenzimmer nicht verdunkelt werden dürfen, um heimliche Treffen zu verhindern.

Neue Regeln für die Untersuchung von sexuellem Fehlverhalten

Zusätzlich wurde ein Muster-Lebenslauf mitgeschickt, der Punkte über frühere Fehlverhalten enthält, damit die Gemeinden davon abgehalten werden, bereits bestrafte Lehrer einzustellen. Eine Datenbank soll dabei zusätzlich helfen.

Sollte ein Fall von sexuellem Fehlverhalten bekannt werden, sollen die Schulen Anwälte und Psychiater einbeziehen, um die Vorwürfe zu untersuchen und eine Entscheidung über die disziplinarischen Maßnahmen treffen.

Im Jahr 2019 wurden 273 Lehrer an öffentlichen Schulen in ganz Japan wegen sexuellem Fehlverhalten diszipliniert.

Anzeige
Anzeige

Weitere Themen

Kommentare

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments