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Japan will Regeln für ausländische Studenten verschärfen

Universitäten drohen Verbote und Subventionskürzungen

Japans Bildungsministerium und die Einwanderungsbehörde kündigten am Dienstag an, dass die Regeln für die Einschreibung an Schulen für Ausländer verschärft werden. Die Verschärfung ist eine Reaktion darauf, dass schon wieder 1.600 Schüler, die an einer Universität in Tokyo eingeschrieben waren, verschwunden sind.

Außerdem werden die Maßnahmen als Vorbereitung darauf getroffen, dass bis 2020 rund 300.000 ausländische Studenten im Rahmen eines Förderprogramms in das Land kommen werden.

Zu den neuen Maßnahmen gehören auch, dass die Namen von Universitäten, die gegen die Regeln für die Einschreibung verstoßen, öffentlich gemacht werden sollen. Außerdem wird diesen Universitäten verboten, ausländische Studenten aufzunehmen.

Da es bereits einen Fall von vermissten Studenten gibt, die auf die Tokyo University of Social Welfare gingen, hat das Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie der Universität am Montag untersagt ausländische Studenten aufzunehmen.

Mehr zum Thema:  Hunderte ausländische Studenten verschwinden an Universität in Tokyo

„Die Universität trägt eine große Verantwortung für die große Zahl vermisster Studenten und illegaler Einwanderer“, sagte Bildungsminister Masahiko Shibayama auf einer Pressekonferenz.

Seit 2016 sind an dieser Universität 1.610 Studenten verschwunden. Ein großer Teil davon war in einem Aufbauprogramm eingeschrieben, der helfen sollte in ein Studienprogramm zu kommen.

Das Ministerium und die Einwanderungsbehörde kontrollierte zwischen März und Mai die Universität insgesamt fünfmal. Dabei wurde festgestellt, dass viele Studenten aufgenommen wurden, die keine ausreichenden Sprachkenntnisse hatten oder die sich die Studiengebühren nicht leisten konnten. Außerdem stellte sich heraus, dass die Universität unterbesetzt war und so die Studenten nicht ausreichend unterstützt werden konnten.

Das Ministerium gab an, dass es erwägt, die Subventionen für private Universitäten zu reduzieren oder ganz zu streichen. Die Einwanderungsbehörden sollen Visaanträge von ausländischen Studenten ablehnen, die an Universitäten studieren wollen, die bereits negativ aufgefallen sind.

Quelle: AS

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