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Nachforschungen sollen gestartet werden

Japan will sich mit mobilen Lasern gegen Drohnenangriffe wehren

Obwohl die Coronalage in Japan zurzeit sehr ernst ist, bleiben Gespräche zur Landesverteidigung weiterhin aktuell. So wird zurzeit überlegt, wie sich das Land vor Drohnenangriffen schützten lässt. Als Idee wurden unter anderem mobile Laser vorgeschlagen.

Laut einer fachnahen Quelle will das Verteidigungsministerium eine Untersuchung dazu starten, wie sich Drohnen mit mobilen Lasern abwehren lassen. Die genaue Idee ist dabei, das Fahrzeuge mit Lasern ausgestattet sind, da das Ministerium eine höhere Mobilität des Systems erreichen will.

Kleine Laser sind bereits vorhanden

Es wird dabei gehofft bereits Anfang des Geschäftsjahres 2024 das System zu etablieren und es danach frühzeitig in die Praxis umzusetzen. Schon im Geschäftsjahr 2018 hatte das Ministerium die Erforschung von Hochenergielasern zur Zerstörung von Drohehen gestartet.

Mehr zum Thema:  Ki, Drohnen und 4K-Kameras - Japan rüstet auf

Die reguläre Demonstrationstest für die Geräte sollen im kommenden Geschäftsjahr anlaufen. Das System wurde dabei so entwickelt, dass es klein genug ist, um es an Fahrzeuge zu montieren. Allerdings ist noch nicht klar, ob das funktioniert und welche Technik die Beste wäre

Auch Alternativen werden weiter erforscht

Wie viel die neue Untersuchung von den Techniken kosten wird, ist nicht klar. Allerdings sieht das Budget für das kommende Geschäftsjahr alleine 22,1 Millionen Euro für Forschungsarbeiten vor, was die Untersuchungen abdecken sollte.

Weitere 39.483 Euro wurden dem Budget hinzugefügt, um die Forschung zur Verwendung von Mikrowellen zur Abwehr von Drohnen weiter zu untersuchen. Es gab ebenfalls Untersuchungen in der Vergangenheit, bisher ist es aber schwierig, die Geräte ausreichend zu verkleinern, damit sie zum Beispiel auf Schiffen montiert werden können. Aus dem Grund soll sich weiter mit der Technik beschäftigt werden.

Sorge vor Drohnenangriffen ist nicht unberechtigt

Beim japanischen Verteidigungsministerium ist in den letzten Jahren die Sorge vor Drohnenangriffe durch Terroristen gestiegen. Die unbemannten Flugobjekte lassen sich bereits zu geringen Kosten kaufen und sind einfach zugänglich. Gleichzeitig bauen Länder wie China immer innovativere Militärdrohnen, die auch eine große Gefahr sind.

Dass die Sorgen vor allem in Bezug auf die Olympischen Spiele nicht unbegründet sind, zeigte sich April 2015, als auf dem Dach des Büros des Premierminister eine Drohne mit einer radioaktiven Substanz landete. Der Vorfall war auch einer der Gründe, warum die Nutzung von Drohnen in Japan weiter eingeschränkt wurde.

Im August 2018 wurde hingegen versucht den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch einen Sprengstoffdrohne zu ermorden. Im September 2019 wurde eine Ölfabrik in Saudi-Arabien Opfer eines Drohnenangriffs und erlitt großen Schaden.

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