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Touristen weiterhin ausgeschlossen

Japan will tägliche Obergrenze für die Einreise auf 7.000 erhöhen

Seit dem 1. März ist die Einreise nach Japan wieder möglich, allerdings dürfen pro Tag nur 5.000 Personen einreisen. Die Obergrenze wurde bereits von vielen Seiten als zu niedrig kritisiert, worauf die Regierung nun reagiert und plant, diese Grenze auf 7.000 zu erhöhen. Weiterhin ausgeschlossen bleiben allerdings Touristen.

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Insbesondere aus der Wirtschaft gab es viele kritische Stimmen, denen sich mittlerweile Universitäten angeschlossen haben. Seit Januar warten ungefähr 400.000 Menschen auf eine Möglichkeit, nach Japan einzureisen.

Protest gegen das Einreiseverbot

Japan hatte Ende November praktisch ein Einreiseverbot verhängt, um eine Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zu verhindern. Kurze Zeit später brach allerdings die sechste Infektionswelle im Land aus, die erst in den letzten Tagen ihren Scheitelpunkt überschritten hat.

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Da eine Einreise von Ausländern bereits kurz vor der Schließung der Grenzen schwierig war, kam es weltweit zu Protesten, vor allem von Studenten und Universitäten, denen sich auch die Wirtschaft anschloss.

Einreise nur für Touristen noch nicht möglich

Daher einigte sich die japanische Regierung vor einigen Tagen darauf, das Einreiseverbot zu lockern und die Einreise für Ausländer wieder zu erlauben. Gleichzeitig wurden die Quarantäneregeln geändert.

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Die Lockerung der Beschränkungen seit vergangenen Dienstag erfolgte im Vorfeld des Beginns des neuen Schul- und Wirtschaftsjahres im April. Wann die Grenzen auch für Touristen wieder geöffnet werden, ist weiterhin unklar.

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