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Bei Verstoß droht Unternehmen öffentliche Bloßstellung

Japan will Unternehmen verpflichten, Schwangeren Telearbeit zu ermöglichen

Aufgrund der Coronavirus-Krise bemüht sich die japanische Regierung bestimmte Gruppen besonders zu schützen. Vor allem bei Schwangeren versprachen sie, dass sie mehr Maßnahmen ergreifen werden. Nun will die Regierung Unternehmen verpflichten, dass sie Schwangeren Telearbeiten ermöglichen, wenn sie es verlangen.

Das japanische Gesundheitsministerium arbeitet daran die neue Reglung rechtlich festzulegen. Sie müssen dafür die Richtlinien für das Gesetz zur Chancengleichheit bei der Beschäftigung überarbeiten. Es soll dabei ein Umfeld für berufstätige Schwangere entstehen, in dem sie trotz der Krise unbedenklich und sicher arbeiten können.

Strafen bei Verstößen

Ab Donnerstag werden Firmen aufgefordert, Frauen daheim arbeiten zu lassen, wenn sie darum bitten. Ebenfalls sollen sie ihnen freie Tage erlauben. Bis zum nächsten Januar soll die Verpflichtung laut der Regierung anhalten. Wer sich nicht an die neue Reglung hält, wird von den Arbeitsämtern verwarnt. Sollten sie dann erneut sich weigern Urlaub oder Telearbeit zu erlauben, wird das Ministerium öffentlich ihren Namen nennen.

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Auf Anraten von Experten sollen Firmen ihre Verantwortung gegenüber des Arbeitnehmers ändern oder ihre Teilnahme an der Arbeit einschränken. Von den Frauen selbst wird erwartet, dass sie sich an Geburtshelfer oder Hebammen wenden, die sie am Arbeitsplatz unterstützen.

Schwangere können nicht richtig behandelt werden

Die Änderung ist schon lange von vielen gewünscht, da viele Schwangere aus Angst vor einer Ansteckung zurzeit unter starkem Stress leiden. Es ist bis jetzt nicht bekannt, ob das Virus besondere Auswirkungen auf die Schwangerschaft hat.

Ärzte sind jedoch trotzdem besorgt, da Medikamente gegen das Virus nicht für schwangere Frauen und Ungeborene geeignet sind. Aufgrund der Nebenwirkungen werden sie deswegen nicht verabreicht, was wiederum für die Frauen gefährlich ist.

NHK

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