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Reisewelle befürchtet

Japan will während der Golden Week entscheiden, ob der Ausnahmezustand verlängert wird

Die japanische Regierung kündigte an, dass man während der Golden Week, die Zeit zwischen dem 29. April und 6. Mai, entscheiden wird, ob der Ausnahmezustand verlängert wird.

Japans Premierminister verhängte am 7. April für sieben Präfekturen den Ausnahmezustand und vergangene Woche über das gesamte Land, um so Reisen während der Golden Week einzudämmen.

Reisewelle zur Golden Week befürchtet

Die Gouverneure der Präfekturen warnen allerdings vor einer Reisewelle, die wahrscheinlich ist und forderten die Regierung auf, eine striktere Haltung einzunehmen.

Japan hat mittlerweile insgesamt mehr als 11.000 Infizierte und 265 Todesfälle durch das Coronavirus zu verzeichnen.

Mehr zum Thema:  Präfekturen fordern Japans Regierung auf eine deutlichere Haltung zu Reisen in der Golden Week einzunehmen

Die Weltgesundheitsorganisation sagte am Dienstag, sie sei besorgt über die steigende Zahl der Fälle in Japan, obwohl das Land noch keinen großen Ausbruch in einer Gemeinde erlebt habe.

Chef-Kabinettsekretär Yoshihide Suga sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Regierung vor dem 6. Mai Experten um ihre Meinung bitten werde, was eine Voraussetzung für die Ausweitung des Notstands sei.

Infektionen ohne zurückverfolgbaren Infektionsweg nehmen zu

Die Zahl der bestätigten Fälle und der Prozentsatz der Fälle, bei denen der Infektionsweg nicht zurückverfolgt werden kann, haben zugenommen“, so Shigeru Omi, Leiter des Expertengremiums, das die Regierung berät.

Die Regierung wolle erst nach der Verabschiedung eines zusätzlichen Budgets entscheiden, ob der Notstand verlängert werden solle, da eine Verlängerung Forderungen nach weiteren Subventionen auslösen würde. Die Debatte über den Haushalt wird voraussichtlich am 27. April beginnen.

„Der Haushalt wird wahrscheinlich am 30. April oder am 1. Mai verabschiedet“, so ein Sprecher der Regierungspartei. „Wenn möglich, ist es besser, über eine Verlängerung zum gleichen Zeitpunkt zu entscheiden.

Japan hat am Montag sein Konjunkturpaket auf den Rekordwert von 117 Billionen Yen aufgestockt, um die Barauszahlungen an die Einwohner auszuweiten und ein Rekordbudget von 25,7 Billionen Yen für das Fiskaljahr ab 1. April zusammengestellt, da zur Finanzierung des Pakets beitragen soll.

TJT

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