Japan wird Datenbank für medikamentenresistente Bakterienstämme aufbauen

Da in Japan immer wieder Menschen an medikamentenresistenten Bakterien erkranken, hat das japanische National Institute of Infectius Diseases angekündigt, dass sie eine Datenbank für die entsprechenden Stämme aufbauen werden.

Allein im vergangenen Jahr erkrankten über 1.700 Menschen in Japan an multiresistenten Bakterien, wodurch die Bedenken über deren Verbreitung weiter zunehmen. Deshalb wird die Datenbank Proben von Bakterien, die in etwa 600 Partnerkliniken nachgewiesen wurden, sammeln und lagern. Die Forscher sollen im Anschluss Genanalysen durchführen.

So sollen die Eigenschaften und die Verteilung der Bakterien untersucht werden. Außerdem sollen sie Gegenmaßnahmen untersuchen und entsprechende Medikamente entwickeln. Denn viele dieser Bakterienstämme reagieren auf die derzeit bekannten Antibiotika und auf andere antibakterielle Medikamente nicht mehr. Das National Institute of Infectius Diseases wird seine Informationen auch mit anderen Krankenhäusern austauschen.

Die zu erwartenden Medikamente sollen auf etwa 400 Bakterienarten basieren, die von den US Center for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt werden. Aber auch die in Japan selbst gesammelten Proben werden für entsprechende Medikamente verwendet. Das Institut wird für rund 2,7 Millionen Dollar (etwa 2.364.749 Euro) Kühlgeräte und andere Anlagen kaufen. Der Betrieb der Datenbank soll bereits im Januar 2019 beginnen.

Quelle: NHK

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