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Japaner entwickelt das neue Buchstabendesign für Braille

Ein japanischer Designer hat eine Reihe von Buchstabendesigns entwickelt, die auf entsprechende Brailleschriftmuster von erhabenen Punkten gedruckt werden sollen. Damit können Menschen, die keine Brailleschrift verwenden, die Sprache für Sehbehinderte trotzdem verstehen.

Die Brailleschrift mit solchen Buchstaben kann man für beides – Alphabete und Katakana-Zeichen anwenden. Man kann sie schon in neuen Gebäuden in Shibuya (Tokyo) auf Informationskarten und Schildern auf Treppengeländern sehen.

„Meine Hoffnung ist – die Welt der Sehbehinderten und anderer Menschen mit dem gleichen Instrument zu verbinden“, sagte Kosuke Takahashi, der 25-jährige Designer aus Tokyo.

Takahashi war auf der Suche nach einer einfacheren Art und Weise, die Blindenschrift visuell zu lesen. In weniger als 2 Jahren hat er es geschafft neue Schriftdesigns zu entwickeln. Dafür bat er um Ratschläge von Menschen mit Sehbehinderungen.

Die Briefdesigns hat er auch auf Twitter veröffentlicht. Darauf haben Menschen aus der ganzen Welt reagiert. Viele waren der Meinung, dass sie für das Erlernen der Blindenschrift nützlich sein könnte.

Der Shibuya Bezirk hat in seinem neuen Bürogebäude die Verwendung von Blindenschrift mit den Buchstabendesigns übernommen. Die Verwaltung will damit das Interesse an Blindenschrift wecken und eine integrative Gesellschaft schaffen.

Das neue Braille-Format wurde auch von einer großen Werbeagentur in Tokyo eingeführt. Sie haben vor die neue Schrift in einer öffentlichen Halle des Gebäudes zu verwenden.

Takahashi äußerte die Hoffnung, dass seine Blindenschrift auf die Tickets für die Olympischen Spiele und Paralympics 2020 in Tokyo kommt. „Ich hoffe, dass die Menschen auf der ganzen Welt die neue Initiative für Blindenschrift kennenlernen und helfen sie zu fördern“, sagte er.

Quelle: Jiji Press

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