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Japaner feiern Beginn der Reiwa-Ära mit Reiswein, einen Sprung in einen Kanal und über den Wolken

Mitten in der auf 10 Tage verlängerten Golden Week wurde an verschiedenen Orten in ganz Japan der Beginn der Reiwa-Ära gefeiert. Dabei gab es auch ein paar kuriose Aktionen.

Viele städtische Ämter waren damit beschäftigt Heiratsanmeldungen zu akzeptieren, da viele Paare an diesem denkwürdigen Tag ihre Ehe beginnen wollten. Einige Ämter hatten bereits im Vorfeld kleine Aktionen für Hochzeitspaare angekündigt.

„Wir haben daran gedacht, wann wir die Registrierung einreichen wollen. Und dann wurde der Name der neuen Ära angekündigt, also dachten wir, das wäre ein gutes Timing“, so ein 23-jähriger Bräutigam zu der anwesenden Presse in Sumida.

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In Tokyo wurde es chaotisch

In Japans Hauptstadt Tokyo versammelten sich viele Menschen in Shibuya, um den Beginn der neuen Ära zu feiern.

Die Menschen wollten offenbar die letzten Minuten von Heisei und die Morgendämmerung von Reiwa trotz des regnerischen Wetters gemeinsam erleben.

Dutzende Polizeibeamte versuchten den versammelten Menschen zu erklären, dass sie nach 23:00 Uhr nicht in der Nähe der berühmten Kreuzung in Shibuya aufhalten sollen, da es keinen Countdown geben wird.

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Allerdings blieben viele Menschen und als der große Moment kam, brach lauter Jubel aus.

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Das Tokyo Skytree veranstaltete am Mittwoch tagsüber Veranstaltungen mit Live-Kalligraphie, einem Shishimai-Löwentanz (der traditionell die Vertreibung schlechter Geister vertreibt) und japanischer Akrobatik.

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30 Shinto-Priester unterrichteten die Götter vom neuen Kaiser

Durch die Menschenmenge am Kaiserpalast in Tokyo bahnten sich 30 Shinto-Priester in traditionellen Gewändern ihren Weg durch das Haupttor um eine Zeremonie durchzuführen, bei denen sie die Vorfahren des Kaisers und die Shinto-Göttern von der Thronbesteigung unterrichteten.

An die versammelten Menschen wurden Sake in Masu (Holzbecher) verteilt. Schreinmädchen in weißen Roben und leuchtendem orangenfarbigen Hakama verteilten den Reiswein aus Holzfässern.

Über den Wolken den Beginn der Reiwa-Ära erleben

Etwa 80 Menschen charterten ein Flugzeug um den Beginn der Reiwa-Ära hoch über den Wolken zu erleben. Zwar konnten die Menschen den Fuji wegen des schlechten Wetters nicht sehen, aber sie konnten den ersten Sonnenaufgang der neuen Ära genießen.

Andere erlebten die feierliche Zeremonie und die erste Rede des neuen japanischen Kaisers auf riesigen Leinwänden vor dem Bahnhof Shinjuki mit.

Um bei diesem besonderen Erlebnis dabei sein zu können, kamen Menschen aus dem ganzen Land nach Tokyo. So auch eine 21-jährige Jurastudentin, die extra aus dem rund 600 Kilometer entfernten Himeji angereist war.

Auch vor den großen Bildschirmen in Akihabara versammelten sich viele Menschen, allerdings nicht um den Beginn der Reiwa-Ära zu feiern, sondern um sich von der Heisei-Ära zu verabschieden.

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Auch in anderen Teilen Japans feierten die Menschen

In der Präfektur Saga, in der Stadt Kashima, wurde der Yutoku Inrai-Schrein feierlich beleuchtet und der Kalligraph Hosui Yamaguchi schrieb den Namen der neuen Ära während einer Live-Performance.

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In Osaka sprangen die Menschen mit und ohne Kleidung in den Kanal der Stadt.

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Der erste Tag der neuen Ära – Besuch im Tempel und Maskottchen mit Reiwa-Schildern

Am ersten Tag der Reiwa-Ära besuchten viele Menschen Schreine und Tempel in ganz Japan um für die neue Ära zu beten. Außerdem wollten viele eine Erinnerung an diesen Tag kaufen.

Laut Twitter-Usern musste man an einigen Tempeln über zehn Stunden Wartezeit in Kauf nehmen.

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Vielerorts begrüßten lokale Maskottchen die Menschen mit einem Bild der Reiwa-Ära, bei Veranstaltungen, die zur Feier der neuen Ära abgehalten wurden.

Auch Sumo-Ringer begrüßten die neue Ära

Einige Professionelle Sumo-Ringer versammelten sich um die Schriftzeichen der Ära darzustellen.

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Auch in der Stadt Dazaifu bildeten etwa 1.500 Menschen die Schriftzeichen nach. Das Schauspiel dauerte mehr als eine Stunde.

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Quellen: Kyodo, JT, AS, Manichi, TJT, BHK, NHK, AN

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