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Japaner sammeln Geld für die Pflege von Zügen im Ausland

Sprachbarrieren führen zu Schwierigkeiten bei der Bedienung

In Japan gibt es viele Zugliebhaber, die sich für ihre Lokomotiven begeistern. Auch wenn die Züge ins Ausland gehen, verfolgen ihre Fans sie weiter. So auch mit zwei japanischen Lokomotiven, die 2018 an ein thailändisches Eisenbahnunternehmen gingen. Die Zugliebhaber haben nun eine Crowdfundings-Kampagne gestartet, um japanische Experten zur Wartung in das südostasiatische Land zu schicken.

Nagasaki Kisha Kurabu, der die Kampagne am 11. August startete, will bis zum 31. Oktober 1,5 Millionen Yen (12.660€) sammeln. Das Projekt wird nur dann fortgesetzt, wenn der angestrebte Betrag innerhalb der Frist aufgebracht werden kann. Dabei können Geldgeber 5.000 bis 100.000 Yen spenden, wofür sie entsprechende Gegenleistungen bekommen. Diese reichen von der Anzeige ihrer Namen an den Lokomotiven bis hin zur Teilnahme an einer Fotosession im Knotenpunkt Nong Pladuk, Thailand, wo die Züge derzeit stationiert sind.

Züge wurden 1975 gebaut

Die beiden Diesellokomotiven der Baureihe DD51 wurden früher zum Transport von begrenzten Schnellschwellenzügen eingesetzt. Sie wurden 1975 gebaut, als das inzwischen stillgelegte staatliche Unternehmen Japanese National Railways das Eisenbahnnetz des Landes betrieb. Die Lokomotiven wurden von JNR und dann von der Hokkaido Railway Co. nach der Auflösung und Privatisierung der staatlichen Einheit im Jahr 1987 eingesetzt.

Züge können in Thailand nicht richtig betrieben werden

Nachdem die Züge in Japan quasi pensioniert wurden, kaufte sie das thailändische Unternehmen A.S. Associated Engineering Co. für zweigleisige Bahnbaumaßnahmen. Doch die thailändischen Mitarbeiter haben Schwierigkeiten mit dem sicheren Betrieb der Züge, da die Bedienungsanleitung nur auf Japanisch verfasst ist. Zwar konnten sie die Lokomotiven mit einiger Hilfe starten, doch ein japanischer Ingenieur warnte davor, dass die Züge eventuell nicht richtig gestartet und gebremst werden.

Das Crowdfunding-Projekt zielt darauf ab, Mittel für die Entsendung von Ingenieuren und anderen Fachleuten zu sammeln, die vom Kyushu Railway History Museum in Kitakyushu empfohlen werden, um vor Ort in Thailand zu beraten. Das Expertenteam bietet auch die notwendigen Werkzeuge und Teile für Wartung und Reparatur sowie Blaupausen und Handbücher. „Indem wir Unterstützung leisten, damit die beliebten Lokomotiven sicher betrieben werden und ein langes Leben haben, hoffen wir, sie zu einem Symbol der Freundschaft zwischen Japan und Thailand zu machen“, sagte Motoyuki Yoshimura, ein Vertreter von Nagasaki Kisha Kurabu.

Bis Freitagabend waren mit 455.000 Yen etwa 30 Prozent des Ziels erreicht.

Quelle: kyodo

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