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Die japanischen Nutzer eines der größten Erotik-Portale ließen sich an Heiligabend zählen, während sie online waren

Japaner schauen zu Weihnachten mehr Videos für Erwachsene

In vielerlei Hinsicht wird Weihnachten in Japan dem westlichen Vorbild immer ähnlicher. Weihnachtsbäume und Lichter verleihen Städten ein magisches Aussehen und kleine Kinder freuen sich darauf, vom Weihnachtsmann beschenkt zu werden.

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In anderer Hinsicht ist das Fest der Liebe in Japan aber auch ganz anders als zum Beispiel hierzulande. So wurde jetzt bewiesen, dass Japaner an Weihnachten vermehrt Pornos schauen. Ein großes Online-Erotik-Portal veröffentlichte seine Zugriffs-Statistik für den Heiligen Abend.

Keine Zeit zu Weihnachten

Ein Blick auf die Karte zeigt, dass der Zugriff in den USA zu Weihnachten zum Beispiel um ganze 27 Prozent sank, in Kanada und Großbritannien gingen die Werte sogar noch weiter zurück. Auch in Deutschland ist ein deutlicher Rückgang (10 Prozent) an Nutzern für die Feiertage zu verzeichnen. Nur Japan sticht aus der Anzeige heraus, denn hier nehmen die Zahlen sogar zu.

Erotik-Kanal zu Weihnachten
Weihnachten in dern Erotik Online-Welt Bild: Twitter / @medicalnoowari

Die Online-Community rätselt, wieso gerade in Japan Erwachsenen-Filme zu Weihnachten so gefragt sind. In Japan ist der Heilige Abend die Zeit für Paare. Junge Paare gehen schick essen und schneiden zusammen den Weihnachtskuchen an. Viele Pärchen lassen den Abend gemeinsam im Hotel ausklingen.

Was aber machen Menschen, die zu Weihnachten keine Verabredung haben? Die landen oftmals in Fast-Food-Restaurants, in denen zu dieser Zeit ebenfalls spezielle Menüs angeboten werden.

Gründe für die japanische Bedürftigkeit am Heiligen Abend

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Gleichzeitig ist der Heilige Abend in Japan kein Feiertag. Die Japaner gehen normal arbeiten und versuchen eher, noch Dinge für das Neujahrsfest zu erledigen, das immer groß gefeiert wird. Zu dieser Zeit schließen auch die Firmen.

Viele Japaner reisen deswegen aber nicht nach Hause und verbringen gezielt mehr Zeit mit ihrer Familie. Viele Menschen in Japan gehen also einfach nach Hause und verbringen einen ganz normalen Abend in ihrer Wohnung.

Finden Familienfeiern statt, bleiben diese oft im kleinen Rahmen. Ein kleines gemeinsames Abendessen und dann geht es wieder nach Hause in die eigenen vier Wände. Davon ausgehend einigte sich die Community auf drei Gründe:

  1. Viele Japaner denken an Weihnachten viel über Sex nach.
  2. Diejenigen, die kein Date haben, haben dafür viel private Zeit.
  3. Kulturelle Tabus, wie sie hierzulande vorgelebt werden, gibt es nicht.

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