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Japaner verhaftet, weil er 159 Mal beim Arbeitsamt anrief, ohne ein Wort zu sagen

Ein japanisches Arbeitsamt in der Präfektur Miyagi erhielt am 31. Januar 159 Anrufe von einer Nummer. Doch wenn ein Mitarbeiter den Hörer abnahm, herrschte am anderen Ende jedes Mal Stille.

Was wir als Arbeitsamt kennen, trägt in Japan den nett klingenden Namen „Hello Work“. Obwohl es nur ein Name ist, schafft er eine positivere Atmosphäre für etwas, das für viele Japaner nicht einfach ist: Arbeitslosigkeit. Auch in Ishinomaki gibt es eine Niederlassung von „Hello Work“. Dort wurde an einem Nachmittag Ende Januar 159 Mal innerhalb von zweieinhalb Stunden angerufen, immer von derselben Nummer. Aber jedes Mal, wenn einer der Mitarbeiter abnahm, kam vom anderen Ende der Leitung kein Wort.

Die Mitarbeiter, denen dieses Verhalten seltsam vorkam, informierten die Polizei. Diese konnte die Anrufe zu einem arbeitslosen Mann im nahegelegenen Hagashimatsushima zurückverfolgen. Der 41-jährige Anrufer gab direkt zu, die Nummer so oft gewählt zu haben. Er behauptete allerdings, dass er eigentlich etwas sagen wollte.

Auch in den sozialen Netzwerken verbreitete sich die Geschichte schnell, aber hier zeigen viele Verständnis für das Verhalten des Anrufers. Sie gehen davon aus, dass der Mann einfach so nervös wegen des bevorstehenden Gesprächs mit dem Arbeitsamt war, dass es ihm die Sprache verschlug.

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