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Japanerin findet ihren Bräutigam mit einer Crowdfunding-Kampagne

Eine Japanerin aus der Kanagawa-Präfektur fand ihren Bräutigam auf eine ganz besondere Weise – über eine Crowdfunding-Kampagne wollte Tomoko Takebe ihrem Single-Leben ein Ende setzen.

Im Jahr 2016 startete Takebe eine Crowdfunding-Kampagne der besonderen Art: mithilfe der sogenannten „Schwarmfinanzierung“ wollte die junge Frau einen festen Freund, oder besser sogar, den perfekten Ehemann finden! Mit ihren erstaunlichen 178cm Körpergröße tat die Japanerin sich schwer, einen Freund zu finden. Und man glaubt es kaum, die Kampagne war ein voller Erfolg.

Tomoko Takebe
Tomoko Takebe © TAKASHI ISHII

Nachdem die 27 Jahre alte Tomoko Takebe innerhalb eines Monats elf Kandidaten nach traditionell japanischer Omiai-Tradition kennengelernt hatte, fand sie unter ihnen ihren Traummann. „Es war ein schwieriger erster Schritt, aber ich wusste ich müsste mich dieser Herausforderung stellen.“, sagte Takebe. „So tat ich es, und es hat mich wirklich glücklich gemacht.“

Die Crowdfunding-Methode wird oft von jungen Unternehmen genutzt um beispielsweise ein neues Produkt von Enthusiasten mitfinanzieren zu lassen, um schneller in der Lage zu sein, das Produkt auf den Markt zu bringen. Doch Takebe nutzte die Plattform und bekam von fremden Unterstützern in den zehn Tagen bereits 260.000¥, um ihren Traum zu erfüllen.

Bezahlte Dates, schicke Outfits und eine schöne Vorstellungskarte

Insgesamt bekam sie über ihre Kampagne bei der Crowdfunding-Plattform Campfire über 500.000¥ (umgerechnet ca. 4000€). Das Geld investierte sie hauptsächlich in einen Fotografen, eine private Dating-Location und in Klamotten. Außerdem bezahlte sie jedes einzelne Date mit den Geldern aus ihrer Kampagne. Einige ihrer Unterstützer durften bei den Dates mit einigen Kandidaten sogar live vor Ort zuschauen.

Das traditionelle Omiai-Prinzip sieht bei der Vorstellung schon vor, einen Heiratspartner zu finden. Bereits vor dem Kennenlernen werden persönliche Hintergründe, Einkommensdetails und familiäre Herkünfte ausgetauscht. So soll man einfach und effizient seinen Lebensgefährten finden.

Letzten Endes fiel die Wahl auf Kandidat Nummer fünf, mit dem sie bereits seit August letzten Jahres zusammen ist. Noch muss der 31 jährige ihr einen Heiratsantrag machen. Takebe besteht verständlich darauf, dass sie erst die Ehe eingehen wenn die Absicht auf beiden Seiten sicher ist.

Über den 31 jährigen Japaner ist soweit kaum etwas bekannt. „Wenn ich an meine Zukunft und meinen Alltag denke, halte ich es für besser, möglichst wenig im Internet von mir preiszugeben“, teilte er der Japan Times in einer Email mit.

Quelle: Japan Times

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