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Japanerin stirbt an Überarbeitung – Eltern kritisieren Arbeitgeber

Die Eltern der verstorbenen Miwa Sado kritisieren den Sender NHK für den Umgang mit dem Tod ihrer Tochter. Sie beschuldigen das Unternehmen nicht genug getan zu haben um weiteren Fällen von Überarbeitung vorzubeugen.

Die Reporterin starb in ihrem Bett nach einem Monat mit 159 Überstunden. Aus einer Nachricht an ihre Eltern ging hervor das sie sich selbst überfordert gefühlt hatte. So schrieb sie: „Es ist stressig und viel zu tun, ich denke jeden Tag daran aufzuhören aber ich muss mich reinhängen.“

„Hätte die Geschäftsleitung die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter anständig überprüft, dann hätte Miwa nicht sterben müssen.“ Sprach ihr Vater auf einer Pressekonferenz. „Unsere Tochter war unser Schatz und alles für das wir lebten. Wir hoffen das niemand den Schmerz unserer Tochter ertragen muss“ fügte ihre Mutter hinzu.

Immer wieder kommt es zum Tod durch Überarbeitung (karoshi), erst vor Kurzem begann ein Prozess gegen den Werbegiganten Dentsu. Auch Naruto-Animator Kazunori Mizuno ist an Überarbeitung gestorben.

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