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Japanerin stirbt bei Anschlägen in Sri Lanka

Am Sonntag erschütterten mehrere Anschläge Sri Lanka und kosteten Hunderte Menschen das Leben. Unter ihnen befinden sich zahlreiche Touristen aus der ganzen Welt. Nun bestätigte Japan, dass sich unter den Opfern eine Japanerin befindet.

Kaori Takahashi heißt die junge Frau, die bei einer Explosion im Shangri La Hotel in Colombo ums Leben kam. Zu dem Zeitpunkt war sie gerade mit ihrem Mann und ihrer fünfjährigen Tochter beim Frühstücken. Die beiden überlebten schwer verletzt den Angriff und befinden sich wohl noch in Behandlung. Takahashi lebte mit ihrer Familie seit vier Jahren in Colombo und beschrieb ihr Leben als sehr glücklich. Sie hoffte zuletzt, dass die glücklichen Tage voller lächelnder Gesichter anhalten.

Insgesamt bestätigte die Regierung bis jetzt vier verletzte Japaner inklusive des Ehemanns und des Kindes. Unter ihnen befinden sich auch ein Beamter der japanischen Botschaft und ein Mitarbeiter von KDDI Corp., der auf Geschäftsreise war. Das Reiseunternehmen JTB Corp. bestätigte hingegen, dass alle ihre Kunden in Sicherheit sind. Ob sie Reisen für die Golden Week stornieren, überlegen sie noch.

Vermutlich stornieren jedoch die meisten von alleine die Reise. Die srilankische Reiseagentur Yathra Travels Ltd. in Tokyo gab an, dass bereits mehrere Personen ihre Reise absagten. Sie überlegen deswegen die Reiserouten zu ändern, um mehr Sicherheit zu garantieren.

Japan schickt Sondereinheit nach Sri Lanka

Premierminister Shinzo Abe sprach am Montag in Tokyo über die Anschläge. Er sei sehr betroffen, jedoch gleichzeitig wütend. Abe sagte, dass Terrorangriffe dieser Art unverzeihlich seien und er sie massiv verurteile. Nichts könne sie rechtfertigen und er wolle zusammen mit Sri Lanka und der internationalen Gemeinschaft gegen den Terror kämpfen. Das ließ Abe in einer Nachricht an den srilankischen Präsidenten Maithripala Sirisena verkünden.

Aus diesem Grund schickte Japan bereits eine Sondereinheit nach Sri Lanka. Sie soll bei den lokalen Behörden Informationen über die Opfer der Angreifer sammeln. Als sicher gilt die Region aktuell noch nicht. Nach wie vor finden Polizisten und Soldaten Sprengsätze und Zünder. Wer hinter den Anschlägen steckt, ist bis jetzt noch nicht klar, obwohl es bereits 13 Festnahmen gab.

Da die acht Explosionen am Donnerstag in Kirchen und Hotels passierten, gehen viele von religiösen Extremisten aus. Die Anschläge töteten bis jetzt 290 Menschen, darunter viele Kinder, und verletzten mehr als 500 Personen. Unter den Toten befinden sich Chinesen, Amerikaner, Niederländer, Dänen und wohl auch ein Deutscher.

Mainichi Shimbun, NHK

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