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Aufgrund der warmen Temperaturen

Japanerin von Lawine getötet

Nachdem es in Japan im Januar und teilweise auch im Februar sehr stark geschneit hat, wird es jetzt wieder wärmer. Das führt zu Lawinen, von denen eine nun eine Frau das Leben gekostet hat.

In Japans nördlichster Präfektur Hokkaido sind mehrere Lawinen heruntergekommen und trafen zwei Gemeinden. Dabei wurde eine 44-jährige Frau getötet.

Frau beim Skifahren getroffen

Die Lawinen ereigneten sich in dem Dorf Akaigawa und in der Stadt Kamikawa. In Akaigawa war zu diesem Zeitpunkt die 44-jährige Frau, eine Büroangestellte aus dem Tokyoter Bezirk Setagaya, mit einer Gruppe Skifahren.

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Sie wurde am 28. Februar um 12:35 Uhr mit fünf weiteren Personen von der Lawine erfasst. Die Polizei sagte, dass sie später gerettet wurde, aber in einem Krankenhaus für tot erklärt wurde.

Lawine trifft Bergsteigergruppe

In der Stadt Kamikawa wurden zwei Mitglieder einer vierköpfigen Bergsteigergruppe, darunter Studenten der Universität Hokkaido, auf dem 1.884 Meter hohen Kamikawadake-Gipfel in einer Höhe von etwa 1.400 Metern von einer Lawine erfasst.

Die beiden wurden von einer anderen Gruppe in der Nähe gerettet, so die örtliche Polizei. Die beiden Bergsteiger erlitten Berichten zufolge leichte Verletzungen. Einer von ihnen konnte sich aufgrund von Unterkühlung nicht bewegen, der Zustand war jedoch nicht lebensbedrohlich.

Nach Angaben des Meteorologischen Observatoriums des Bezirks Sapporo erreichte die Höchsttemperatur im Bezirk Hiroo im Süden Hokkaidos am 28. Februar 8,1 Grad Celsius. Andernorts in Hokkaido wurde in der Stadt Hakodate eine Höchsttemperatur von 6,9 Grad Celsius, in Yoichi von 5,7 Grad Celsius und in Sapporo von 4,7 Grad Celsius gemessen – Temperaturen, die normalerweise zwischen Mitte März und Anfang April auftreten.

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