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Sie hängte Zettel am Krankenhaus auf

Japanerin wegen Falschmeldungen in Zusammenhang mit Corona verhaftet

Die Situation rund um Corona ist nicht nur in Japan angespannt. Umso wichtiger ist es, in dieser Zeit keine Falschmeldungen zu verbreiten, da diese die Menschen noch mehr verunsichern können.

Daher wurde nun eine Frau am 17. Februar wegen des Verdachts verhaftet, die Glaubwürdigkeit einer medizinischen Klinik in ihrer Stadt zu beschädigen. Sie hatte Zettel mit falschen Behauptungen ausgehängt, nachdem der Direktor der Klinik Informationen über das Coronavirus im Fernsehen, auf Twitter und anderen Medien verbreitet hatte.

Zettel mit Falschinformationen am Krankenhaus

Die 67-jährige Frau wurde von der ersten Ermittlungsabteilung der Präfekturpolizei Tochigi verhaftet, weil sie angeblich die Glaubwürdigkeit der Kuramochi Clinic Interpark in der Stadt Utsunomiya, der Hauptstadt der Präfektur Tochigi, geschädigt haben soll.

Mehr zum Thema:  Japan warnt vor Falschmeldungen über Patienten, die an Coronavirus erkrankt sind

Sie soll am 16. Januar gegen 22 Uhr fünf Zettel auf dem Parkplatz der Klinik und an zwei weiteren Orten angebracht haben. Die Zettel enthielten Aussagen wie: „Das Coronavirus hat sich hier ausgebreitet, weil Interpark im Fernsehen war.“

Sakamoto hat Berichten zufolge die Anschuldigungen teilweise bestritten und sagte: „Es stimmt, dass ich sie aufgehängt habe, aber ich wollte die Glaubwürdigkeit der Klinik nicht schädigen. Es war als Protest gedacht.“

Frau verteidigt sich gegen Vorwürfe

Laut der Ermittlungsabteilung war die Frau nicht mit Dr. Jin Kuramochi, dem Leiter der Klinik, bekannt. Sie tauchte als Verdächtige auf, nachdem die Polizei Sicherheitskameras überprüft und Leute in der Umgebung befragt hatte.

Die Frau sagte der Mainichi Shimbun: „Es ist schade, wenn die Leute mich missverstanden haben. Ich verbreite Informationen, weil ich die Situation verbessern möchte, indem ich die notwendigen Gegenmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus vorstelle und gleichzeitig die Unzulänglichkeiten im medizinischen Bereich aufzeige. Ich möchte diese Bemühungen fortsetzen.“

Zudem ließ sie sich in einer offensichtlichen Drohung Teppichmesserklingen zusenden. Die Ermittlungsabteilung untersucht den Vorfall wegen des Verdachts der Einschüchterung weiter, mit der Vermutung, dass eine andere Person beteiligt gewesen sein könnte.

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