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Japanische Atomaufsichtsbehörde will Wasser aus Fukushimas AKW ins Meer leiten

Der Chef der japanischen Atomaufsichtsbehörde hat bekannt gegeben, dass das Wasser des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi ins Meer geleitet werden soll.

Laut dem Vorsitzenden der Nuclear Regulation Authority (NRA), Toyoshi Fuketa, steht eine neue Herausforderung bevor, wenn die Entscheidung, was mit dem Wasser passieren soll, nicht innerhalb eines Jahres getroffen wird. Momentan befinden sind mehr als 1 Millionen Tonnen Kühl- und Grundwasser in Wassertanks, da es sich im Kraftwerk angesammelt hatte. Die lokalen Fischer befürchten, dass das radioaktive Wasser negative Auswirkungen haben könnte, weshalb sich weder TEPCO noch die japanische Regierung auf eine endgültige Entscheidung einigen konnten.

Fuketa sagte bei seinem letzten Treffen mit Yukiei Matsumoto, dem Bürgermeister der Stadt Naraha in der Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi, dass das Freisetzen des Wassers laut der Meinung der Wissenschaft keinen Einfluss auf die Meeresprodukte oder die Umwelt nehmen werde. Laut dem Leiter der Atomaufsichtsbehörde wird es etwa zwei bis drei Jahre dauern, bis die Wasserfreisetzung ins Meer vorbereitet ist.

Nach einer Filterung des Wassers bleibt nur noch das radioaktive Tritium zurück, dass aber für Menschen als relativ ungefährlich gilt. Auch in anderen Kernkraftwerken wird tritiumhaltiges Wasser nach einer Verdünnung routinemäßig ins Meer geleitet. Allerdings will die NRA das Wasser aus dem AKW so weit verdünnen, dass der Wert niedriger ist als gesetzlich vorgegeben.

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