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Japanische Behörden warnen Eltern vor Gefahren von Setsubun-Sojabohnen

Die japanischen Behörden machten alle Eltern, die am Setsubun-Festival teilnehmen, darauf aufmerksam, auf ihre Kinder aufzupassen, wenn sie Setsubun-Sojabohnen essen.

In Japan wird das Setsubun-Festival am Frühlingsanfang nach dem Mondkalender gefeiert, bei dem das traditionelle Ritual Mamemaki abgehalten wird. Das Ritual soll das Böse und die Krankheiten des letzten Jahres vertreiben. Dazu werden geröstete Sojabohnen um ein Grundstück oder den Arbeitsplatz geworfen.

Diese Bohnen werden „Fortune Beans“ oder „Fuku Mame“ genannt und werden entweder an eine Tür oder an ein Familienmitglied, das eine Oni-Maske trägt, geworfen. Gleichzeitig rufen die anderen Familienmitglieder „Oni wa Soto! Fuku wa uchi“, was so viel bedeutet wie „Dämonen raus! Viel Glück drinnen!“. Im Anschluss werden die gerösteten Sojabohnen gegessen. Dabei essen die Festivalteilnehmer eine Bohne pro Lebensjahr, in manchen Gegenden sogar eine zusätzlich für das kommende Jahr.

Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder Fälle gegeben hatte, in denen Kleinkinder nach dem Verzehr der Bohnen wegen Erstickung ins Krankenhaus gebracht wurden, haben die Consumer Affairs Agency und das National Center for Child Health and Development eine Warnung an alle Eltern herausgegeben. Diese sollen darauf achten, dass ihre Kleinkinder nicht an den Bohnen ersticken.

Laut einem Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde kann es sogar vorkommen, dass eine Sojabohne für ein bis zwei Tage im Bronchialtrakt eines Kindes verbleibt, bevor sie entdeckt wird. Die Setsubun-Festivals in ganz Japan wurden gestern in verschiedenen Tempeln abgehalten und auch einige Prominente, wie zum Beispiel die Schauspielerinnen Wakana Aoi und Eri Tokunaga, nahmen auch an den Festivals teil.

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