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Grund dafür ist die fehlende Nachfrage aufgrund von Corona

Japanische Brauereien verzeichnen Umsatzverlust

Die Corona-Krise hat die unterschiedlichsten Branchen getroffen. Vor allem im Bereich von Tourismus- und Bewirtung sind viele Firmen betroffen. Doch auch die japanischen Brauereien leiden unter den Folgen der Pandemie.

Am Freitag gaben Japans vier größte Brauereien ihre Zahlen für das erste Halbjahr bekannt. Aus diesen lässt sich ablesen, dass der Absatz von Bier und bierähnlichen Getränken aller vier Brauereien in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahr zurückging.

Menschen trinken mehr Bier zuhause

Der Hauptgrund für die sinkenden Absatzzahlen ist die fehlende Nachfrage aus der Gastronomie. Da viele Restaurants geschlossen blieben oder nur eingeschränkt öffneten, wurden dort auch weniger alkoholische Getränke benötigt.

Es ging aber nicht in allen Bereichen abwärts. Der Absatz von preisgünstigem „Bier der dritten Kategorie“, das aus Malzalternativen oder einer Spirituosenmischung hergestellt wird, nahm im Zeitraum Januar – Juni zu. Die Brauereien sehen den Grund dafür darin, dass die Menschen dazu übergingen, zu Hause zu trinken, statt abends auszugehen. So wollen sie das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus verringern und Geld sparen.

Gesamter Markt der Brauereien schrumpft um etwa 10 Prozent

Das Absatzvolumen von Bier der dritten Kategorie übertraf zum ersten Mal in diesem Halbjahr das von normalem Bier, während der gesamte Markt für Bier und bierähnliche Produkte um schätzungsweise 10 Prozent geschrumpft sei, so die Unternehmen.

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Nach Volumen verlor Kirin Brewery Co. 4 Prozent, Sapporo Breweries Ltd. 7 Prozent und Suntory Beer Ltd. 11 Prozent. Asahi Breweries Ltd. verzeichnete einen wertmäßigen Umsatzrückgang von 17 Prozent und gab keine Zahlen nach Volumen bekannt.

Ab Juni bessern sich die Zahlen wieder

Der Versand von Faß- und Flaschenbier an Restaurants und andere Betriebe war zwischen März und Mai schwach, nachdem ein im April wegen des Virus verhängter Ausnahmezustand viele Gaststätten dazu veranlasst hatte, ihre Öffnungszeiten vorübergehend zu schließen oder zu verkürzen.

Doch ab Juni kehrte der Bierversand wieder zur Normalität zurück, da viele Restaurants nach Aufhebung des Ausnahmezustands im Mai ihren regulären Betrieb wieder aufnahmen, so die Brauereien weiter.

MA

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