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Japanische Bürgerdebatte will stark riechende Lebensmittel aus Shinkansen verbannen

Eine Bürgerdebatte diskutiert darüber, ob stark riechende Lebensmittel in Shinkansen Hochgeschwindigkeitszügen verboten werden sollten.

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Einer der beliebtesten Snacks für die Heimreise aus Kansai ist das Osaka-Schweinebrötchen, 551 Hourai Pork Bun. Das gedämpfte Brötchen ist mit gewürztem Fleisch gefüllt und wird traditionell mit japanischem, würzigen Senf gegessen, der den süß-salzigen Geschmack des Brötchens noch verstärkt. Da die Shinkansen-Fahrten meist lange dauern, wird es oft akzeptiert, wenn man etwa eine Eki-ben, eine spezielle Lunchbox für längere Fahrten, oder Snacks isst.

Dabei soll jedoch eine gewisse Etikette gewahrt werden. So sollen die Passagiere essen, ohne Sitze oder Tische zu beschmieren und auch Müll und andere Überbleibsel müssen vernünftig weggeräumt werden. Wie im Kino ist das übermäßige Rascheln von Verpackungen und anderem Plastik unangenehm für andere Fahrgäste. Auch ein zu starker Geruch von Essen kann andere Fahrgäste stören. Die Passagiere, die ein Verbot vor allem für das 551 Hourai Pork Bun fordern, begründen ihre Meinung damit, dass der Geruch zu Übelkeit bei anderen Passagieren führen könne.

Außerdem könnte er den Schlaf des Nachbarn stören und andere hungrige Reisende nur noch hungriger machen. Einige stark riechende Lebensmittel wurden bereits in Hochgeschwindigkeitszügen verboten. Darunter befindet sich auch Takoyaki, was ein anderer berühmter Snack aus Osaka ist und aus gebratenen Teigkugeln mit einer Tintenfischfüllung besteht. Wegen seines unverwechselbaren Geruchs hat JR East 2011 festgelegt, dass Passagiere keine Takoyaki mehr in den Zügen essen dürfen. In Nahverkehrszügen ist Essen allgemein ungern gesehen.

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An den Bahnhöfen werden manche Snacks und Bentos sogar extra mit Aufklebern versehen, auf denen die Fahrgäste gebeten werden, diese nicht während der Fahrt zu essen. Bisher hat JR East jedoch noch keine Richtlinien für das 551 Hourai Pork Bun bekannt gegeben. Auch Aufkleber wurden bisher nicht auf die Verpackung des Brötchens gepackt, sodass sie weiterhin in den Zügen gegessen werden können. Wenn sich zu viele andere Fahrgäste beschweren, kann es jedoch passieren, dass man vom Zugbegleiter dazu aufgefordert wird, das Brötchen wegzuräumen.

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