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Japanische Convenience-Store-Betreiber legen Aktionspläne gegen Arbeitskräftemangel vor

Die Betreiber von japanischen Convenience Stores haben am Donnerstag Pläne vorgelegt, um gegen den akuten Arbeitskräftemangel vorzugehen.

„Wir werden die Eigentümer von Franchise-Stores die endgültige Entscheidung treffen lassen“, sagte Fumihiko Nagamatsu, Präsident von Seven-Eleven Japan Co., auf einer Pressekonferenz in Tokyo. Das bedeutet eine Abkehr von der langjährigen Politik des Branchenführers von den 24-Stunden Öffnungszeiten.

Auch FamilyMart Co. und Lawson Inc. sind bereit kürzere Öffnungszeiten einzuführen und den Franchise-Betreibern die Entscheidung zu überlassen.

Anfang April hatte das Industrieministerium die Firmen aufgefordert, Aktionspläne zu entwerfen, nachdem immer mehr Franchise-Nehmer mit großen Problemen zu kämpfen hatten, die Öffnungszeiten einzuhalten.

Seven-Eleven werde die Investitionen im Geschäftsjahr bis Februar 2020 auf rund 120 Milliarden Yen (ca. 965 Millionen Euro) verdoppeln, um Self-Checkout-Automaten und weitere Maßnahmen bereitzustellen um Shops zu unterstützen, so der Präsident von Seven-Eleven.

FamilyMart Präsident Takashi Sawada sagte, dass die Firma daran arbeite, die Ausgaben der Zentrale zu reduzieren und so noch mehr Geldmittel für Franchise-Nehmer freizumachen.

Der Druck auf die Convenience-Store-Betreiber nahm zuletzt, durch einen Streit von Seven-Eleven und einen seiner Franchise-Nehmer, immer weiter zu. Der Franchise-Nehmer hatte die Öffnungszeiten seines Geschäfts in Higashiosaka im Februar ohne Zustimmung von Seven-Eleven geändert und wurde beschuldigt, seinen Vertrag verletzt zu haben.

Die schnell alternde Bevölkerung Japans und die sinkende Geburtenrate des Landes führen in vielen Branchen zu akutem Arbeitskräftemangel. Gerade Convenience Stores, die zu einem wichtigen Bestandteil der sozialen Infrastruktur Japans geworden sind, sind besonders davon betroffen. Die Unternehmen setzen daher immer mehr auf ausländische Arbeitnehmer.

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