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Japanische Exportbeschränkungen bleiben ein Risiko für koreanische Chiphersteller

Die stabilen Preise für Speicherchips signalisieren eine Erholung der Nachfrage, die japanischen Exportbeschränkungen bleiben jedoch ein Risikofaktor für koreanische Chiphersteller.

Angesichts der Marktbedingungen hoffen die Halbleiterfirmen in Südkorea, dass sie das Schlimmste vermieden haben. „Beginnend mit NAND zeigen die Preise für Speicherchips Anzeichen einer Erholung“, sagte ein Branchenkenner. „Auch die DRAM-Preise sind im letzten Monat nicht mehr gefallen. Wir hoffen, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass die Talsohle erreicht ist.“

Der Preis für dreidimensionales hochspezifisches NAND stieg zwei Monate in Folge, während die am häufigsten verwendeten DRAMs im August erstmals seit September 2018 ihren Preisverfall stoppten.

Mehrere Faktoren machen Chiphersteller in Südkorea zu schaffen

Zumindest bis Ende Juli waren die Prognosen für die lukrativste Branche Südkoreas nicht sehr positiv. Bedingt durch verspätete Bestellungen von Großkunden stiegen die Lagerbestände von Samsung Electronics und SK hynix.

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Darüber hinaus sind die Speicherpreise seit 2016 gesunken, was die Gewinne der Chiphersteller im ersten und zweiten Quartal massiv belastete.

Auch Japans Exportbeschränkungen für drei wichtige Materialien haben die Halbleiterbranche in Südkorea schwer getroffen.

„Es ist ein Glück, dass es seitdem keine zusätzlichen Beschränkungen für andere Materialien mehr gibt“, so ein Samsung-Sprecher. „Bisher wurden zwei Exportverträge für Fotolacke und ein Vertrag für Ätzgas von der japanischen Zollbehörde genehmigt.“

Samsungs Aktienkurs erholt sich

Nachdem die Samsung-Aktie am 6. August ein Dreimonatstief von 42.500 Won erreicht hatte, stieg sie und erreichte am Freitag 49.600 Won.

Die Aktien von SK hynix waren in den letzten drei Monaten volatil, vom niedrigsten Wert von 65.500 Won am 24. Juni bis zum höchsten Wert von 84.600 Won am 9. September.

Trotz der widrigen Exportbedingungen wird Samsung nach Angaben von IHS Markt im dritten Quartal voraussichtlich einen Anteil von 47 Prozent am weltweiten DRAM-Markt erreichen.

In der zweiten Jahreshälfte ist SK hynix relativ vorsichtig mit dem Ergebnis.

Der DRAM-Marktanteil des Unternehmens wird voraussichtlich von 30 Prozent im ersten Quartal auf 27 Prozent im dritten Quartal sinken.

Wie angekündigt, plant der Chiphersteller, der mehr als 90 Prozent seiner Einnahmen mit DRAM-Chips erzielt, die Produktion ab dem vierten Quartal zu drosseln.

KH

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