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Firmen reagieren auf Befürchtungen der Kunden

Japanische Firmen arbeiten mit Hochdruck an kühleren Masken für den Sommer

Masken sind in Deutschland ein Thema über das sich viele Menschen aufregen, in Japan hingegen ist es eigentlich normal eine Maske zu tragen.

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Doch wegen des bevorstehenden Sommers sind viele Menschen besorgt darüber, dass es unter den Masken zu heiß wird und die Gefahr eines Hitzschlags steigt. Ein Umstand auf das die Hersteller reagieren.

Unternehmen steigen in die Produktion von Masken ein

Mittlerweile versuchen auch Unternehmen, die noch nie Masken produziert haben, Lösungen zu entwickeln und testen Ideen, die von Masken aus Hightech-Materialien, bis hin zu Masken mit Kühlpads, reichen.

Auch die Mizuno Corp. begann Ende Mai mit dem Verkauf von Masken, die aus weichen Strech-Material hergestellt werden, das normalerweise in Badeanzügen und Kleidung für Leichtathletik verwendet wird.

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Die Verwendung dieses Materials ermöglicht es, die Maske wiederholt zu waschen und sie ist etwas kühler, so der Sportbekleidungshersteller.

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Und die Maske kommt bei den Kunden gut an, immerhin wurden am ersten Verkaufstag 20.000 Stück verkauft.

Yonex Co., Hersteller von Badminton, Tennis und anderen Ausrüstungsgegenständen, wird ab Juli Masken aus „Very Cool“, einem Xylit-haltigen Material, verkaufen.

Xylitol absorbiert Wärme und reagiert auf Schweiß. Es wird in der Kleidung verwendet, die Yonex für die japanische Badminton-Nationalmannschaft und professionelle Tennisspieler herstellt.

Das Unternehmen plant, die schnell trocknende antimikrobielle Xylit-Maske, die mit einer verstellbaren Schnur geliefert wird, für 840 Yen zu verkaufen.

Fast Retailing Co., Betreiber der Uniqlo-Kette, plant den Verkauf von Masken mit einem hoch atmungsaktiven und schnell trocknenden Material, das für die beliebte AIRism-Unterwäsche benutzt wird.

Warnung vor gesundheitlichen Problemen durch das Tragen von Masken

Viele Firmen begannen Masken herzustellen, nachdem Japans Premierminister Shinzo Abe am 25. Mai den Ausnahmezustand aufgehoben hatte.

Während die wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten allmählich wieder aufgenommen wurden, fordert die japanische Regierung die Menschen auf, weiterhin Masken zu tragen, um eine zweite Welle von COVID-19-Infektionen zu verhindern.

Die japanische Vereinigung für Akut-Medizin hat die Menschen aufgefordert, in regelmäßigen Abständen Wasser zu trinken und ihre Masken gegebenenfalls abzunehmen, da das Tragen sowohl die Herz- als auch die Atemfrequenz erhöhen könnte.

Knit Waizu, ein Strickwarenhersteller mit Sitz in Yamanobe, Präfektur Yamagata, hat sich daher überlegt Stoffmasken mit Kühlpads zu verkaufen.

Die Maske hat zwei Taschen für vier Kältemittelpackungen und kann den Träger ein bis zwei Stunden lang kühlen.

Das Unternehmen verkaufte Anfang diesen Jahres Stoffmasken, die gekühlt und in Verkaufsautomaten erhältlich waren, aber nicht lange kühl blieben. Deshalb hat Knit Waizu eine überarbeitete Version herausgebracht.

Die Maske kostet in Verkaufsautomaten und online 1.300 Yen und muss vor dem Benutzen einfach in den Gefrierschrank gelegt werden.

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