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Japanische Firmen setzen auf Arbeitssuchende aus Südkorea

Immer mehr Unternehmen setzen auf neue, gut ausgebildete Mitarbeiter aus Südkorea

In Japan gibt es immer mehr Arbeitsplätze, die unbesetzt bleiben. Der Arbeitskräftemangel zeigt zunehmend seine Auswirkungen, weswegen nun einige Unternehmen kreativ werden. Die Firmen fangen an, mehr auf Arbeitssuchende aus Südkorea zu setzen.

Bei der jährlichen Jobmesse in Seoul, Südkorea waren neben Unternehmen aus den USA und anderen asiatischen Ländern ebenfalls 65 japanische Firmen anwesend. Darunter befanden sich mehrere technische Firmen und Manufakturen.

Sie sprachen mit den Südkoreanern und führten Bewerbungsgespräche durch. Viele der südkoreanischen Studenten, die auf einen Job im Ausland hofften, sprachen dabei bereits fließendes Japanisch mit den Firmen.

Bessere Beziehung zu Japan erreichen

Das Event selbst dauert zwei Tage und wurde von dem südkoreanischen Ministerium für Arbeit und Beschäftigung sowie anderen Gruppen organisiert. Erwartet wurden 1.500 Arbeitssuchende, die zu den Bewerbungsgesprächen kommen.

Es ist eine eher kleine Zahl, wenn man bedenkt, dass die Jugendarbeitslosenquote im Land relativ hoch ist. Im vergangenen Jahr galten 9,5 Prozent der Menschen zwischen 15 und 29 Jahren als arbeitslos, wobei die Zahl vermutlich noch etwas höher sein wird.

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Aus diesem Grund hoffen viele japanische Unternehmen, mit südkoreanischen Angestellten dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Der Vertreter einer Firma aus Westjapan erklärte, dass sie bereits einen südkoreanischen Angestellten haben. Er soll wohl gute Arbeit leisten und Japanisch sprechen. Aufgrund der guten Erfahrung suchen sie nun nach weiteren Mitarbeitern aus dem Land.

Einige Personen hoffen, dass die Entwicklung dabei hilft, die Beziehung zwischen Japan und Südkorea zu verbessern. Ein Südkoreaner erklärte, dass er sich wünscht, die Brücke zwischen den beiden Ländern zu sein, wenn er für eine japanische Firma arbeitet. Allerdings sind ebenfalls bei der Jobmesse die Auswirkungen der Streitigkeiten zu spüren.

Die Organisatoren wollten ursprünglich schon im September überwiegend japanische Unternehmen zu einem Event einladen. Wegen der sich verschlechternden Beziehungen wurde die Messe jedoch verschoben und startet nun erst am Dienstag.

NHK

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