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Japanische Forscher entwickeln KI für Endoskopie-Diagnosen

Obwohl die Wissenschaft in den letzten Jahren deutliche Fortschritte machte, gibt es einige Dinge, die immer noch aufwendig sind. Eine Endoskopie fordert so viel Zeit und Ärzte müssen ausgesprochen aufmerksam sein. Ein japanisches Forscherteam entwickelte deswegen nun eine Software mit einer künstlichen Intelligenz, die bei der Endoskopie-Diagnose helfen soll.

Bereits nächsten Monat soll das Programm auf den Markt kommen und die Arbeit von Ärzten deutlich vereinfachen. Entwickelt haben es Experten des Showa University Northern Yokohama Hospitals und der Nagoya University Graduate School. Die Forscher entwarfen die Software, um die Behandlung nicht nur schneller zu machen, sondern ebenfalls die Diagnose eindeutiger.

Obwohl sich immer mehr Menschen einer Endoskopie unterziehen, schrumpft die Zahl der Fachkräfte und Einrichtungen. So liegt auf den Ärzten eine deutlich höhere Belastung und sie arbeiten mit Zeitmangel. Professor Shinei Kudo von dem Digestive Disease Center der Showa University sagte, dass teilweise noch sehr junge Ärzte die Untersuchung durchführen. Dabei kommt es vor, dass sie als Anfänger Polypen entfernen, die gar kein Gesundheitsrisiko darstellen.

Die Software kann nun dabei helfen, solche Fehlentscheidungen zu verhindern. Das Programm analysiert umgehend die Bilder einer Endoskopie und erkennt, ob ein Polyp wirklich gefährlich ist. Weiter zeigt es mit Zahlenwerten an, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Geschwüre doch noch bösartig werden. Ärzte können so besser die Behandlung von Patienten abschätzen und sparen sich Zeit. Kudo sieht darin einen großen Fortschritt in der medizinischen Behandlung und der Diagnosen bei Endoskopien.

Quelle: NHK

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