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Japanische Highschool entschuldigt sich für Fragen zur Menstruation

Lehrer wollten den Unterricht auf diese Weise besser planen

Die Menstruation ist etwas, das vor allem jungen Mädchen noch sehr unangenehm sein kann. Offen darüber reden zu müssen, fällt vielen schwer. Umso gravierender sind nun die Vorwürfe, die gegen eine japanische Highschool erhoben wurden.

Wie nach der Beschwerde einiger Eltern bekannt wurde, mussten Mädchen an der Schule die Dauer ihrer Menstruation den Sportlehrern gegenüber angeben. Die Praxis wurde an der Shiga Prefectural Ritto High School von mehreren Sportlehrern über Jahre hinweg betrieben. Die Eltern beschwerten sich beim Präfektur-Ausschuss.

Schulleiter bedauert, dass bei Mädchen psychische Probleme entstanden sind

Der Schulleiter Satoshi Saito entschuldigte sich daraufhin im Namen der Schule bei Eltern und Kindern. Er bedauere es sehr, dass dadurch bei den Mädchen „psychische Probleme“ entstanden seien. Den Stein ins Rollen brachten dabei die Eltern eines Mädchens aus der ersten Highschool-Klasse, die am 13. Juni eine Beschwerde einreichten. Ihre Tochter wollte sich wegen ihrer Menstruation vom Schwimmunterricht befreien lassen und ging daher zum Lehrerzimmer. Daraufhin wurde sie von ihrem Sportlehrer im Beisein anderer Lehrer aufgefordert ihren Namen, ihre Klasse und die Dauer ihrer Menstruation anzugeben.

Nachdem auf die Beschwerde keine Reaktion erfolgt war, legten die Eltern am folgenden Tag eine erneute Beschwerde ein, die dieses Mal an den Präfektur-Ausschuss gerichtet war. Die Schule war bemüht, das Vorgehen des Sportlehrers zu erklären. Er und auch die anderen Lehrer, die diese Praxis angewandt hätten, wollten die Mädchen nicht diskriminieren. Stattdessen hätten sie die Informationen nutzen wollen, um die körperliche Verfassung der Schüler einzuschätzen und die nächste Unterrichtseinheit planen zu können. Dennoch sagte der Schulleiter, dass die Praxis „gesellschaftlich inakzeptabel ist und keine Rücksicht auf die Schülerinnen nimmt“.

Quelle: Kyodo

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