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Japanische Jugendliche reparieren Rollstühle für die Opfer der Sri Lanka Anschläge

Hunderte lieferten die Schüler bereits aus

Diesen April erschütterten mehrere gezielte Bombenanschläge Sri Lanka. 250 Menschen kamen dabei ums Leben und 500 wurden teilweise schwer verletzt, darunter viele Kinder. Noch Monate später sitzt der Schrecken immer noch tief und viele der Überlebenden kämpfen mit den Folgen der Bomben. Jugendlich aus Japan wollen deswegen helfen und reparierten Hunderte von Rollstühlen für die Menschen.

Schüler der Omori Gakuen High School im Bezirk Ota in Tokyo stecken hinter dem gemeinnützigen Projekt. Unter den Namen Sora Tobu Kurumaisu o Oen Suru Kai (Gruppe, die Rollstühle, die im Himmel fliegen unterstützt) arbeiteten sie freiwillig an alten Rollstühlen. Zusammen mit Studenten des Kanagawa Institute of Technology brachten sie die Hilfsmittel wieder in Schuss. Unter anderem passten sie die Räder an, ersetzen Bremsen oder andere Dinge.

Die ausgemusterten Hilfsmittel erhielten sie dabei von Krankenhäusern oder anderen medizinischen Einrichtungen aus ganz Asien. Insgesamt 2000 Schüler nahmen an dem Projekt teil und reparierten so 994 Rollstühle. Über den Seeweg kamen die Hilfsmittel schon im Juli nach Sri Lanka, in der Hoffnung, dass sie den Überlebenden mit schweren Verletzungen helfen.

Überlebende sind sehr dankbar für die Stühle

Die Schüler und die Schule besitzen eine besondere Verbindung zu der Nation. 2006 lieferte der stellvertretende Schulleiter mit Schülern Rollstühle aus. So entstand eine ungewöhnliche Freundschaft. Die Anschläge dieses Jahr erschütterten die Schüler besonders stark. Den stellvertretenden Schulleiter macht der Vorfall sehr traurig und er wollte helfen. Gleichzeit erklärte er, dass es für die Schüler eine wichtige Erfahrung ist, Menschen in anderen Ländern zu helfen.

Dass die Rollstühle wirklich gebraucht werden, bestätige ein Helfer vor Ort. Eshantha Ariyadasa verteilte die Rollstühle an Opfer und ist der Kopf einer Organisation, die sich um Kinder kümmert, die nicht mit ihren Eltern in Sri Lanka leben können. Laut Ariyadasa brauchen viele Menschen einen Rollstuhl und warten auf einen. Die Menschen waren deswegen sehr erleichtert, als die Hilfsmittel aus Japan ankamen und sind äußerst dankbar dafür.

Quelle: MS

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