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Japanische Kindererziehung ist immer noch Frauensache

Das japanische Dai-ichi Life Research Institut Inc. hat im November 2015 eine Umfrage durchgeführt, bei der sie Eltern fragten, wie sie die Urlaubstage nutzen.

Das Forschungs- und Beratungsinstitut hat insgesamt 1.400 verheiratete Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren, die Vollzeit arbeiten und Kinder haben, befragt. Dabei wollte das Institut wissen, wie die Personen ihren bezahlten Urlaub nutzen. Der Fragebogen erhielt insgesamt 980 Antworten und gibt einen kleinen Einblick auf das japanische Erziehungssystem, das seit langem kaum geändert wurde.

Denn viele Frauen antworteten, dass sie ihren bezahlten Urlaub nutzen, um an Schulveranstaltungen ihrer Kinder teilzunehmen. Im Vergleich zu den 62,9 Prozent der Frauen antworteten 57,3 Prozent der Männer, dass sie Urlaub nehmen, um Freizeitaktivitäten wahrnehmen zu können oder um Urlaub mit der Familie zu machen. Nur 29,9 Prozent der Männer haben gesagt, dass sie ihren Urlaub nutzen, um an den Schulveranstaltungen teilnehmen zu können.

In der Untersuchung wurde auch gefragt, wie viele Eltern sich frei nehmen, um ihr krankes oder verletztes Kind zu pflegen. Auch dort antworteten 35,9 Prozent der Frauen im Vergleich zu 15,3 Prozent der Männer, dass sie ihren bezahlten Urlaub dafür nutzen. Es wird also noch eine Weile brauchen, bis die Zahlen der Erziehungspersonen ausgeglichen sind und Männer genauso wie auch Frauen Urlaub nehmen, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

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