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Japanische Komiker erhielten große Summen von Verbrechergruppen

Auch Steuern wurden hinterzogen

In der Vergangenheit hatten 13 Komiker an einer heimlichen Party teilgenommen, die allem Anschein nach von einer Verbrechergruppe veranstaltet wurde. Nun wurde bekannt, dass sie dafür Summen zwischen einer Million (8.209 €) und mehreren zehntausend Yen erhalten haben.

Besonders heraus stachen dabei Hiroyuki Miyasako, der eine Million Yen erhielt, und Ryo Tamura, der 500.000 Yen bekam. Die restlichen Komiker bekamen weniger als 100.000 Yen. Das gab ihr Agent bekannt. Die Komiker sind seit dem 13. Juni von ihrer Agentur suspendiert. Grund dafür war ein Artikel im Klatschmagazin FRIDAY. In diesem Artikel wurden die Komiker auf einer Party gezeigt, die von ihrem Agenten nicht genehmigt worden war.

Betrügergruppe organisiert Party mit Komikern

Die Party wurde von einer Gruppe organisiert, die 2014 an einem großen Betrug beteiligt war. Dabei handelte es sich um Betrug durch Telefonate, die sich vor allem an ältere Menschen richteten. So soll die Gruppe insgesamt mehr als 4 Milliarden Yen (32.838.243 €) erbeutet haben. Sobald die Agentur davon erfuhr, wurden die betreffenden Komiker entlassen.

Zudem hatten sie die Vergütung auch nicht in ihrer Steuererklärung angegeben, weshalb die Agentur darauf bestand, dass sie dies sofort nachholen und den Finanzbehörden melden. Als Wiedergutmachung spendete die Agentur zudem 3 Millionen Yen (24628 €) an zwei gemeinnützige Agenturen. Um ähnliche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden, müssen die Künstler der Agentur nun alle Anfragen und Leistungen von außerhalb melden.

Nicht der erste Vorfall

In Japan haben Komiker einen sehr guten Ruf und sind fester Bestandteil von japanischen Fernsehprogrammen oder Varietés. Es ist allerdings nicht der erste Vorfall. Im Jahr 2011 wurde ein Skandal um Shinsuke Shimada, einen der höchstbezahlten TV-Show-Moderatoren des Landes, bekannt. Shimada hatte engen Kontakt zu einem Mitglied der Yakuza-Gruppe für organisierte Kriminalität. Als das herauskam, schied Shimada aus der Unterhaltungsindustrie aus. Doch die Thematik beschäftigt die Japaner weiterhin.

Quelle: MA

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