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Kapazitäten sollen gewahrt werden

Japanische Kommunikationsunternehmen schränken Anrufe zur Impfanmeldung ein

In Japan kann inzwischen die ältere Bevölkerung geimpft werden. Termine für Impfungen können telefonisch und online ausgemacht werden. Die telefonische Terminreservierung stellte sich am Montag jedoch als sehr schwierig heraus.

Denn mehrere große japanische Telekommunikationsunternehmen, darunter NTT Corp., haben erklärt, dass sie ab Montag die Telefonanrufe zur Impfanmeldung reduzieren werden.

Genügend Kapazitäten für Notrufe sichern

Die Unternehmen sagten am Sonntag, dass sie die Bürger bitten, später noch einmal anzurufen, wenn sie Schwierigkeiten haben durchzukommen. Wenn lokale Regierungen Online-Reservierungen akzeptieren, wird den Bürgern empfohlen, lieber das Online-System zu nutzen.

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Jeweils etwa 100 Gemeinden in den Versorgungsgebieten von NTT East Corp. und NTT West Corp. wollen ab Montag Impfreservierungen annehmen. Die Einschränkungen zielen darauf ab, genügend Kapazität für die Kommunikationsausrüstung zu sichern. Grund dafür ist es, dass negative Auswirkungen auf Notrufe, einschließlich der Polizei und der Feuerwehr, verhindert werden sollen.

Elektronische Ansagen bei Überlastungen der Impf-Hotline

Telefonanrufe wurden bereits in Zeiten von Naturkatastrophen und wenn die Leitungen mit Anrufen zur Reservierung von Eintrittskarten für populäre Veranstaltungen überflutet wurden, eingeschränkt, aber es ist sehr ungewöhnlich, dass solche Maßnahmen im Voraus angekündigt werden.

Für die Einschränkungen wird NTT mit KDDI Corp., SoftBank Corp. und Rakuten Mobile Inc. zusammenarbeiten.

Wenn die Leitungen zu den Reservierungs-Telefonnummern der lokalen Regierungen überlastet sind, wird eine Sprachführung aktiviert, um den Anrufern mitzuteilen, dass die Leitungen überlastet sind oder dass sie besetzt sind. Die Beschränkungen werden aufgehoben, sobald die Überlastungsprobleme behoben sind.

Auch Tokyo betroffen

Am Donnerstag verhängte NTT East vorübergehende Beschränkungen für Telefongespräche in ganz Tokyo, nachdem die Zahl der Anrufe über Festnetztelefone stark angestiegen war. Es wird vermutet, dass der Anstieg durch den Beginn der Impfreservierungen bei den lokalen Regierungen in der Hauptstadt verursacht wurde.

Die Telekommunikationsunternehmen werden am Montag nur noch Anrufe zu Impfreservierungsnummern zulassen, damit andere Anrufe nicht betroffen sind.

Nach Angaben von NTT East werden am Montag in Hakodate (Hokkaido), in den Städten Fukushima und Aizuwakamatsu (Präfektur Fukushima), in Uonuma (Präfektur Niigata) und in Saku (Präfektur Nagano) Impfreservierungen entgegengenommen.

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