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Nach schweren Schiffsunglück vor der Küste von Chiba

Japanische Küstenwache findet nach Schiffsunglück in Chiba die ersten Toten

Vor wenigen Tagen ereignete sich vor der Küste von Inubosaki in Chiba ein schweres Schiffsunglück. Zwei schwere Frachter kollidierten mitten auf dem Meer und sanken. Seit dem galt die Mehrheit der Besatzung von einem der Schiffe als vermisst. Die Küstenwache hat nun traurige Gewissheit und fand die ersten Toten.

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Wie die Küstenwache am Dienstag mitteilte, fanden sie bereits das zweite Besatzungsmitglied von den insgesamt vier Vermissten. Taucher fanden die Leichen in dem Wrack des Frachters Sensho Maru, der in einer Tiefe von 30 Metern auf der Seite liegt. Es handelt sich bei den beiden Toten um den 60-jährigen Kazufumi Kamimura und den 72-jährigen Akira Yano. Da der Frachter bereits Sonntagmorgen sank, glauben viele nicht mehr daran, dass die restlichen Männer noch leben.

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Jedoch haben einige Taucher noch Hoffnung. Sie hörten nämlich angeblich in der Nähe des Wohnbereichs Klopfgeräusche, konnten sie aufgrund der schlechten Sicht im Wasser nicht genau lokalisieren. Es kann demnach sein, dass die beiden restlichen Männer dank einer Luftblase noch am Leben sind. Bis jetzt lässt sich jedoch nicht bestätigen, ob sich im Schiffsinneren noch lebenden Menschen befinden. Ob es einen Plan zur Rettung gibt, wenn die Männer wirklich noch leben, ist nicht bekannt.

Unfallursache immer noch unklar

Insgesamt befanden sich auf dem Schiff fünf Männer zwischen 60 und 72 Jahren. Lediglich den Kapitän konnte die Küstenwache kurz nach dem Schiffsunglück retten. Der Frachter selbst stammt aus Imabari, Ehime und hatte eine Fracht von 1.300 Tonnen Stahl. Wie es genau zu der Kollision kam, ist nach wie vor unklar. Zu dem Zeitpunkt soll allerdings die Sicht schlecht gewesen sein.

Ebenfalls ist nicht klar, wieso die Besatzung nicht rechtzeitig evakuiert wurde. Es gab nämlich einen Hilferuf von dem Schiff, bevor es sank. Den Männern musste demnach der Ernst der Lage bewusst gewesen sein. Eine Untersuchung soll den Vorfall aufklären.

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Quelle: ANN

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