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Japanische Lehrer warnen Schüler vor Yakuza-Halloween Partys

Ausschreitungen mit anderen Yakuza-Gruppen befürchtet

Der Bildungsrat der japanischen Stadt Kobe hat Schüler davor gewarnt, an einer jährlichen Halloween-Veranstaltung in der Stadt teilzunehmen, die von der Yakuza organisiert wird.

Dies ist das erste Mal, dass eine Schulbehörde in Japan Schüler deutlich davon abrät, an der, von der Yamaguchi-Gumi organisierten Veranstaltung, teilzunehmen.

Ausschreitungen auf der Yakuza Halloween-Party befürchtet

Da es in der jüngsten Zeit zu einigen Revierkämpfen bei der Yamaguchi-Gumi kam, befürchtet die Behörde, dass es bei der Veranstaltungen zu Ausschreitungen kommen wird. Daher sieht sich die Behörde gezwungen, ihre Haltung gegenüber der Yakuza Halloween-Party zu ändern.

Die Yamaguchi-Gumi veranstaltet das Halloween-Event seit 2013. Am 31. Oktober verkleiden sich die Mitglieder, um Süßigkeiten an Kinder zu verteilen. Die Präfekturpolizei berichtete, dass 2018 rund 1.000 Personen teilgenommen hatten. Die Teilnehmerzahl ist allerdings rückläufig.

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Laut der Schulbehörde und Stadtverwaltung gilt die Richtlinie ab dem Beginn des zweiten Schuljahres, das diesen Monat startet. Um die Schüler zu sensibilisieren werden bei Vorträgen der Polizei an Schulen auch ein Vertreter der Abteilung für organisiertes Verbrechen teilnehmen.

Sie erklären den Schülern die Gefahren, die von der Yakuza ausgeht und warum eine Teilnahme an der Yamaguchi-Gumi Halloween-Party gefährlich ist.

Bildungsbehörde gibt Zurückhaltung auf

Die Bildungsbehörde von Kobe hatte sich zuvor zurückgehalten und Schülern nur geraten, an keinen Veranstaltungen teilzunehmen, bei denen sie niemanden kennen.

2015 trennte sich eine Gruppe vom der Haupt-Yamaguchi-Gumi und 2017 gründete eine Reihe von Mitgliedern die Gruppe Ninkyo Yamaguchi-gumi. Damit begann ein Kampf zwischen den drei Yakuza-Organisationen.

Im September 2017 wurde ein Mann, der mit dem Ninkyo Yamaguchi-gumi in Verbindung steht, auf offener Straße erschossen. Im August wurde eine weitere Person als Folge des Bandenkrieges erschossen.

Daher nahm die Präfekturpolizei eine härter Haltung gegen die Halloween-Veranstaltung ein und forderte auch das Bildungsministerium auf, ihnen zu folgen.

Da es an keiner städtischen Schule zu Widersprüchen kam, wurde beschlossen eine deutliche Botschaft zu veröffentlichen und Kinder vor der Teilnahme zu warnen.

Bereits 2018 wurde gegen die Halloween-Party direkt vor dem Hauptquartier der Yamaguchi Gumi demonstriert. Die Menschen forderten, dass die Yakuza das Verteilen von Süßigkeiten an Kindern umgehend einstellen.

Die Polizei teilte damals mit, dass die Yamaguchi Gumi mit ihrer Aktion nur auf die Wünsche der Kinder reagiert.

Quelle: MA, AS, TJT

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