Stats

Anzeige
Home News Japanische Mutter schnappt sich Grapscher, der ihre Tochter belästigte

Chikan ist immer noch ein großes Problem in Japan

Japanische Mutter schnappt sich Grapscher, der ihre Tochter belästigte

Chikan, dass unangemessene Begrapschen, ist in Japan immer noch ein großes Problem. Vor allem in Zügen nutzen Grapscher die beengten Verhältnisse, um ihre Hände dorthin zu tun, wo sie nichts zu suchen haben. An der nächsten Station steigen sie dann einfach aus, bevor sie Gefahr laufen, entdeckt zu werden. Allerdings können sich solche Vorfälle nicht nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln ereignen.

Japan kämpft seit Jahren gegen Grapscher

Das musste eine 16-jährige Schülerin aus Yokohama Ende letzter Woche am eigenen Leib erfahren. Sie war gerade in der Nähe der Bahnstation Tsuzuku unterwegs, wo sie auch lebt. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 22:00 Uhr in der Nacht, als die Schülerin bemerkte, dass jemand sie am Po berührte, während sie am Bürgersteig stand.

Mehr zum Thema:
Sieger der japanischen Anti-Chikan-Kampagne für 2019 bekannt gegeben

Das Mädchen wartete dort auf ihre Mutter, die sie abholen wollte. Die Frau näherte sich gerade ihrer Tochter, als sie bemerkte, dass ein junger Mann sehr nah bei dem Mädchen stand. Die Mutter überlegte nicht lange und ging resolut gegen den 25-jährigen Mann vor. Sie packte den Grapscher und hielt ihn fest, während die Schülerin die Polizei zur Hilfe rief. Die Frau konnte den jungen Mann so lange vor Ort festhalten, bis dieser von der Polizei verhaftet werden konnte.

Täter könnte für weitere Übergriffe verantwortlich sein

Der 25-jährige Grapscher soll ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Omihachiman Community Medical Center aus der Präfektur Shiga sein. Warum er sich in Yokohama aufhielt, erklärte die Polizei bisher nicht. Der Mann wurde mittlerweile verhaftet und hat die Tat auch zugegeben.

Bereits am 11. Juni wurde im Bereich des Bahnhofs in Tsuzuku ein Fall von Chikan angezeigt, der Täter konnte damals unerkannt entkommen. Die Polizei ermittelt jetzt, ob der Mann aus Shiga auch für den Übergriff verantwortlich ist. Unter dem Strich können die Menschen in Yokohama froh sein, dass dank der resoluten Mutter jetzt ein Grapscher weniger auf den Straßen unterwegs ist.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige