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Japanische Pokémon Go-Spieler dürfen die Tottori-Sanddünen-Oase nicht mehr betreten

Japan – Pokémon Go-Spieler dürfen in der bekannten Tottori-Sanddünen-Oase nicht mehr auf die Jagd nach virtuellen Monstern gehen.

Die Regierung will eine Fläche von 3.500 Quadratmetern rund um den Teich der Oase in den Dünen durch Absperrungen einschränken. So hoffen Tierschützer, dass die gefährdeten Cylindela elisae-Käfer doch noch gerettet werden können. Die Zahl der Käfer soll auf ein kritisches Niveau gesunken sein, seitdem Pokémon Go im Jahr 2016 startete.

Die Fläche um die Oase ist ein Naturschutzgebiet und eine besondere Schutzzone des Nationalparks Sanin Kaigan, zu der die Präfektur-Regierung aber die Pokémon Go-Spieler einlud, um mehr Besucher in dem Nationalpark zu erreichen. Doch im November 2017 hatte die Präfektur-Regierung bereits Maßnahmen ergriffen, um eine große Pokémon Go-Veranstaltung in der Umgebung zu unterbinden und auch das Erscheinen von Pokémon in der Nähe der Oase wurde unterbunden.

Die Cylindela elisae sind kleine 9 bis 11 Millimeter große Käfer, die in dem feuchten Sandboden an der Mündung von Flüssen leben. 2015 wurden noch rund 2.300 Käfer gezählt, ein Jahr später sank die Zahl bereits auf 1.460 Käfer und letztes Jahr erreichte die Zahl mit 153 Käfern ein bedrohliches Niveau. Da Zahlen unter 500 Tieren als „vom Aussterben bedroht“ gelten, haben bereits fünf Präfekturen, darunter Tokyo, den Käfer als gefährdet eingestuft.

Doch nicht nur das Smartphone-Spiel soll an dem Rückgang schuld sein. Auch die spärlichen Regenfälle, der Temperaturanstieg, der durch den ausbleibenden Regen verursacht wurde, und die Rodung von Unkraut in den Dünen sollen die Zahl der Käfer stark reduziert haben. Durch die Unkrautbeseitigung sollen Insekten ausgerottet worden sein, von denen sich die Käfer ernährten.

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