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Japanische Poster mit Verhaltensregeln im Zug werden zum Hit im Ausland

In vielen Bahnhöfen in Tokyo hängen Poster mit Menschen im ukiyo-e-Stil, welche die Besucher an die Verhaltensregeln in Zügen erinnern sollen. Diese Poster sind nun auch außerhalb Japans bekannt geworden.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion im Jahr 2016 in den Bahnhöfen der Seibu Railway Company in Tokio. Dabei werden Zeichnungen im ukiyo-e-Stil verwendet, eine Drucktechnik, die vor allem für Darstellungen aus der Edo-Zeit (1603–1868) benutzt wird. Die Edo-Zeit war ein Abschnitt der japanischen Geschichte und ist nach der damaligen Hauptstadt Edo (das heutige Tokyo) benannt.

Als die Poster 2016 veröffentlicht wurden, waren sie in Japan ein sofortiger Erfolg. Einige Fahrgäste hofften sogar auf Merchandise-Artikel mit den aufgedruckten Motiven. Es gibt viele verschiedene Motive, die sich alle mit Verhaltensregeln in Zügen beschäftigen. So werden auf einem der Poster eine Kurtisane und zwei Männer abgebildet, die mit ihrem Gepäck die übrigen Sitzplätze versperren. Neben den genervt schauenden Mitfahrern steht der Text: „Bitte lassen Sie auch andere komfortabel sitzen.“ Ein weiteres Poster zeigt eine Gruppe von Affen, die im Zug herumhüpfen und spielen, während sich die im Vordergrund befindenden menschlichen Mitreisenden die Ohren zuhalten. Dazu gehört die Regel: „Bitte vermeiden Sie lautes Verhalten.“

Train Museums Poster

Mit diesen eher ungewöhnlichen Postern wollte man das Interesse der ausländischen Besucher auf die Regeln lenken, so der Kundendienstmitarbeiter Konomi Yamamoto. Von ihm stammt die Idee der Poster. Mit einem so durchschlagenden Erfolg hat aber auch er nicht gerechnet. Inzwischen finden sich die Poster nämlich auch in anderen Ländern wieder, wenn auch nicht an Bahnhöfen.

In Taiwan werden die Bilder in einem Schulbuch genutzt, mit dem die Schüler Japanisch lernen können. Und in London hat das berühmte Victoria and Albert Museum die Poster seit März in die Ausstellung integriert. Dort fiel die besondere Verschmelzung von Tradition und Moderne auf den Postern ins Auge. Auf der Webseite des Museums werden die Poster als eine Illustration der Hektik in der japanischen Großstadt beschrieben, die auf humorvolle Art vermitteln sollen, wie man ein guter Reisender ist.

Quelle: Kyodo News

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