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Initiative soll nötige Hilfe bei der Bekämpfung der Pandemie schaffen

Japanische Präfekturen stellen Arbeitnehmer ein, die durch die Pandemie arbeitslos geworden sind

Präfektur- und Kommunalverwaltungen in Japan haben damit begonnen Arbeitnehmer einzustellen, die durch die Coronavirus-Pandemie ihren Job verloren haben.

Die Initiative so den Menschen helfen und sichert dringend benötigte Arbeitskräfte im Kampf gegen das neue Coronavirus in Japan.

Die Stadtverwaltung von Kobe gab im März bekannt, dass sie 100 Alleinerziehende einstellen wird, die ihren Arbeitsplatz verloren haben. Außerdem werden 100 Studenten, die in diesem Monat ihren Abschluss gemacht haben, aber denen Unternehmen ihren Arbeitsvertrag zurückgezogen haben ebenfalls übernommen.

Neue Mitarbeiter sollen Stadtbüros stärken

Seit vergangenen Mittwoch arbeitete eine Person im Rahmen des Programms für die Stadt.

„Da die Zahl der Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, von nun an zunehmen kann, werden wir jederzeit Anträge annehmen“, sagte ein Mitarbeiter der Personalabteilung von Kobe.

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Der Bürgermeister von Osaka kündigte an, dass die Stadt in diesem Monat ebenfalls Arbeitslose einstellen wird. Geplant sind zuerst 50 Menschen eine Arbeit zu geben.

„Wir wollen die Beschäftigung schützen und die Arbeitskräfte des Stadtbüros stärken“, sagte der Bürgermeister Ichiro Matsui.

Auch die Präfektur Osaka will rund 50 Menschen einstellen, die Präfektur Kanagwa plant derzeit 100 Mitarbeiter einzustellen. Die Arbeitsverträge laufen für ein Jahr, können aber auf drei Jahre verlängert werden.

„Wir wollen es ermöglichen, hervorragende Arbeitskräfte als reguläres Präfekturpersonal zu beschäftigen“, so Gouverneur Yuji Kuroiwa.

Auch Tokyo stellt neue Arbeitnehmer ein

Auch Tokyo will Menschen einstellen, die durch die Coronavirus-Pandemie ihren Job verloren haben, bis Freitag können sich Menschen bewerben.

Die Stadtverwaltung von Tokyo plant, die neuen Mitarbeiter für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Management von Infektionskrankheiten einzusetzen, dazu gehört auch die Mitarbeit im COVID-19-Informationszentrum, dass nach dem Ausnahmezustand von der japanischen Regierung eingerichtet wurde.

„Es ist auch eine Hilfsmaßnahme, aber hauptsächlich brauchen wir Hilfe für unsere Aufgaben“, sagte ein Sprecher der Stadt.

Auch kleine Gemeinden machen mit

Ähnliche Initiativen werden auch von kleineren Gemeinden ergriffen. Die Stadt Sakai in der Präfektur Ibaraki plant, von Mai bis Ende nächsten März mehrere Mitarbeiter einzustellen und nimmt Bewerbungen bis Donnerstag entgegen

Jeder mit einem High-School-Abschluss, der 1993 oder später geboren wurde, kann sich bewerben, auch wenn er nicht in der Stadt wohnt.

„Wir wollen tun, was wir können, für Menschen, die Probleme haben“, sagte ein Vertreter der Stadt.

TJT

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