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Verstöße gegen die Maßnahmen weiterhin ohne rechtliche Konsequenzen

Japanische Regierung erlaubt allen Präfekturen im Kampf gegen das neue Coronavirus mehr durchzugreifen

Die japanische Regierung hat allen 47 Präfekturen im Land die Möglichkeit eingeräumt, dass sie alle Einwohner nachdrücklich dazu auffordern kann, keine Nachtclubs, Hostessenbars und belebte Orte in der Innenstadt zu besuchen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen.

Aktuell ist in Tokyo, Osaka und fünf weiteren Präfekturen der Ausnahmezustand ausgerufen. Allein in Tokyo wurden am Samstag mehr als 190 neue Infektionen gemeldet.

Präfekturen bekommen mehr Handlungsspielraum

Japans Premierminister traf sich am Samstag mit der Regierung, um die Grundpolitik Japans zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu besprechen. Während dieses Treffens legte die japanische Regierung fest, dass die Gouverneure der 40 anderen Präfekturen mehr Handlungsspielraum bekommen.

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Allerdings bleibt es dabei, dass die Präfekturen die Einwohner nur auffordern können, rechtlich bindend ist es für die Menschen nicht. Da festgestellt wurde, dass immer noch zu viele Pendler zur Arbeit fahren, forderte Abe die Unternehmen auf, die Mitarbeiter grundsätzlich zu Hause arbeiten zu lassen.  „Die Menschen, die jeden Morgen zur Arbeit fahren, müssen um bis zu 70 Prozent reduziert werden“, so Abe.

Der Premierminister hatte vergangene Woche gefordert, dass die Menschen in Japan den persönlichen Kontakt um bis zu 80 Prozent reduzieren. Die aktuelle Politik in Japan schreibt vor, dass die Behörden die Öffentlichkeit nur bitten können, dass sie nicht Ausgehen, die Überarbeitung präzisiert die Maßnahmen weiter, allerdings weiterhin auf freiwilliger Basis.

Ansteckungsgefahr in Nachtclubs und Bars besonders hoch

Laut Experten ist die Ansteckungsgefahr in Nachtclubs und Hostessenbars besonders groß, da sich viele Menschen in kleine Räume drängen. Daher ist auch die Verfolgung des Infektionsweges schwierig. Neben Nachtclubs hat Tokyo auch Karaoke-Bars und Internetcafés aufgefordert, den Betrieb im Ausnahmezustand einzustellen. Die Präfektur Chiba, die ebenfalls unter den Ausnahmezustand fällt, sagte am Samstag, sie werde auch Einrichtungen auffordern, den Betrieb bereits nächste Woche einzustellen.

Präfekturgouverneure fordern eine staatliche Entschädigung für Unternehmen, die aufgefordert werden, den Betrieb einzustellen. Am Samstag lehnte die japanische Regierung diese Forderung erneut ab.

Kyodo

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