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Japanische Regierung fordert Reduzierung von Mikrokunststoffen

In den letzten Jahren stieg die globale Verschmutzung der Meere an. Ein großes Problem dabei ist der anfallende Plastikmüll. Nun sollen Unternehmen den Einsatz von Mikrokunststoffen zum Schutz der Umwelt reduzieren.

Das fordert jetzt die japanische Regierung in einem Statement am Mittwoch, den 7. November. Bereits im Juni verabschiedete die Regierung ein Gesetz zur Eindämmung der durch Mikroplastik verursachten Umweltverschmutzung. Unternehmen sollen demnach das Recycling verstärken und kleine Plastikpartikel ganz vermeiden. Auch lokale Gemeinden sollen bei der Eindämmung der Abfallerzeugung mithelfen. Gerade in der Kosmetikindustrie fällt derartiges Mikroplastik an, z.B. als Mikroperlen für Gesichtswäsche und Zahnpasta.

Ein Mitglied des japanischen Umweltministeriums gab an, dass es unmöglich sei, derartig kleine Partikel aus dem Meer zu filtern. Da die Auswirkungen solcher Kunststoffabfälle auf das marine Ökosystem noch nicht vollständig geklärt sind, plant die japanische Regierung, Untersuchungen zu diesem Thema durchzuführen. Auch sind japanische Fischer angehalten, keine Plastikfanggeräte im Meer zu verwenden.

Entsorgte Kunststoffe und Plastikabfall sind ein weltweites Problem. Unter ultraviolettem Licht zersetzen sich auch größere Teile zu einer Größe von weniger als fünf Millimetern. Doch auch große Kunststoffabfälle beunruhigen. So werden auch gastronomische Einrichtungen gebeten, auf Plastiktüten und Strohhalme zu verzichten. Seit China im letzten Jahr den Import von Japans Plastikmüll untersagte, türmen sich in Japan die Abfälle.

Plastikmüll
Bild: Wikimedia Commons

Doch nicht nur flache Gewässer sind betroffen. Auch in der Tiefsee, wie dem Marianengraben, wurden Plastikabfälle entdeckt. Das meldeten Forscher der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) diesen Sommer. Der Marianengraben ist mit knapp 11 Kilometern Tiefe die tiefste Stelle der Weltmeere. Auch die teils im Kunststoff enthaltenen Stoffe bilden als giftige Substanzen eine Gefahr für die Meeresbewohner.

Quelle: Mainichi Shimbun

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