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Japanische Regierung verzichtet auf Urheberrechtsreform

Die japanische Regierung hat beschlossen dem Parlament eine Gesetzesvorlage vorzulegen, die das Herunterladen von Werken ohne Erlaubnis der Urheberrechtsinhaber gesetzeswidrig machen würde. Im Vorfeld sind Bedenken laut geworden, dass dieses Gesetz die Nutzung des Internes übermäßig einschenken würde.

Da Japan mit einer immer zunehmenden Anzahl von Webseiten mit illegalen Inhalten zu kämpfen hat, die mittlerweile einen geschätzten Schaden von 100 Milliarden Yen anrichten, hatte die Regierung versucht, Downloads und auch das Speichern von Screenshots, von urheberrechtlich geschützten Material als illegal zu erklären.

Allerdings haben sich Wissenschaftler, Mangaka und verschiedene andere Gruppen massiv gegen diese Änderung ausgesprochen, da diese Änderung schweren Schaden verursachen könnte.

Einer der Gründe war die Tatsache, dass das Gesetz nicht nur Piraten-Webseiten getroffen hätte, sondern das konkret auch von Blogs die Rede war. Zudem sollte ein Vergehen mit bis zu zwei Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe von bis zu 2 Millionen Yen bestraft werden.

 

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