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Japanische Regierung warnt vor Südkorea-Reisen

Zweite Reisewarnung innerhalb eines Monats

Die japanische Regierung sprach eine Warnung für Japaner aus, die Südkorea besuchen.

Südkorea erinnert am Mittwoch an die Trostfrauen, Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs rekrutiert wurden, um japanischen Soldaten Sex zu bieten. Viele dieser Frauen wurden allerdings dazu gezwungen.

Das japanische Außenministerium rät Reisenden, in Südkorea lebenden Japanern und Touristen, vorsichtig zu sein und Gebiete zu meiden, in denen am Mittwoch und Donnerstag Proteste und Versammlungen von Menschen stattfinden, die gegen Japan demonstrieren.

Streit beider Länder zieht sich hin

Bereits Anfang August gab das Ministerium eine Reisewarnung für Südkorea heraus. Kurz danach begannen Proteste in der Nähe der japanischen Botschaft.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Südkorea sind seit Jahren angeschlagen. Mit der Verurteilung von japanischen Unternehmen in Seoul zu Schadensersatzzahlungen für Zwangsarbeiter unter der japanischen Kolonialisierung von 1910 bis 1945, eskalierte der Streit allerdings.

Nachdem Gerichte in Südkorea japanische Firmen dazu verurteilt hat, dass sie den ehemaligen Zwangsarbeitern Entschädigung zahlen müssen, verhängte Japan Exportbeschränkungen gegen Südkorea, die Materialien betreffen, die in der Halbleiter- und Displayherstellung benötigt werden. Demnächst will Japan Südkorea von der weißen Liste streichen und das Land als Sicherheitspartner herabstufen.

Südkorea kündigte seinerseits an, das es Exportbeschränkungen gegen Japan erheben wird.

Quelle: AS

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