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Ansteckungsrisiko soll veringert werden

Japanische Regierung will, dass alle Großveranstaltungen in Japan abgesagt werden

Um eine Ausbreitung des neuen Coronavirus COVID-19 zu verhinderen hat die japanische Regierung alle Organisatoren großer Sport und Kulturveranstaltungen, die in den nächsten zwei Wochen in Japan stattfinden, aufgefordert, diese abzusagen oder zu verschieben.

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Die Aufforderung zielt darauf ab, die Risiken eine Infizierung zu verringern und gehört zu einem Maßnahmenpaket, dass die japanische Regierung beschlossen hat, um den Coronavirus in Japan einzudämmen.

Großveranstaltungen bieten großes Übertragungsrisiko

„Angesichts der großen Übertragungsrisiken haben wir beschlossen, die Veranstalter aufzufordern, Sport- und Kulturveranstaltungen landesweit zu verschieben oder abzusagen“, sagte Japans Premierminister auf einer Regierungssitzung.

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Abes Äußerungen kamen einen Tag, nachdem die Regierung eine grundlegende Richtlinie zur Bekämpfung des Virusausbruchs verabschiedet hatte, die sich auf die effiziente Nutzung von Krankenhäusern zur besseren Behandlung infizierter Menschen mit schweren Symptomen konzentrierte.

Die Organisatoren wurden gebeten, die Notwendigkeit der Durchführung von Großveranstaltungen neu zu prüfen, was insbesondere bei einigen Politikern der Oppositionspartei zu Kritik führte, da die Formulierung vage sei und die Regierung ihren Standpunkt klarstellen sollte.

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Sollte der Ausbruch des Coronavirus die Verbraucherstimmung in Japan für einen längeren Zeitraum dämpfen, könnte er auch die Aussichten für die japanische Wirtschaft trüben, sagen Analysten.

Nächsten Wochen könnten entscheidend sein

Ein Expertengremium der Regierung vermutet, dass die nächsten Wochen entscheidend sein werden, um festzustellen, ob sich das Virus in Japan weiter ausbreiten wird.

Über 860 Erkrankungen wurden in Japan mittlerweile bestätigt, wobei der Großteil davon auf die Diamond Princess, ein unter Quarantäne gestelltes Kreuzfahrtschiff in der Nähe von Tokyo, zurückzuführen ist.

Kyodo

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