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Japanische Regierung will die Zahl der Casino-Besuche für in Japan lebende Personen stark reduzieren

Die japanische Regierung hat einen Plan zur Begrenzung für Casino-Besuche von in Japan lebenden Personen vorgelegt.

Die Regierung denkt momentan darüber nach, ob sie die Besuche der Personen auf etwa zehn pro Monat reduzieren werden. So will die Regierung Spielsucht verhindern. Doch sie ist bereits auf Widerstand der Gesetzgeber der Liberal-Demokratischen Partei, unter Führung von Shinzo Abe, gestoßen. Einige sehen die geplante Beschränkung auch als zu streng an. Da es momentan noch Meinungsverschiedenheiten gibt, werden die Verhandlungen weiter fortgesetzt. Bereits letztes Jahr trat ein Gesetz in Kraft, das ein Verbot von Casinos als Teil von „integrated Resorts“, die Hotels und Großveranstaltungseinrichtungen miteinander kombinieren.

Dennoch werden weitere Gesetzte benötigt, um vorzuschreiben, wie diese Unterhaltungseinrichtungen funktionieren dürfen. Aktuell wird darüber gesprochen, dass maximal drei Besuche an sieben aufeinanderfolgenden Tagen und maximal zehn Besuche an 28 aufeinanderfolgenden Tagen erlaubt sein sollen. Doch nur japanische Staatsangehörige und Ausländer, die im Land leben, unterliegen den Beschränkungen. Da ausländische Besucher nicht von der Regelung betroffen sind, hofft die Regierung, dass die Casinos mehr ausländische Touristen nach Japan locken. Doch nur wenn die beiden Regierungsparteien diese Regelung genehmigen, kann sie zu einem Gesetzentwurf hinzugefügt werden.

Die Regierung will den Gesetzentwurf bis Ende März dem Parlament vorlegen, doch noch ist nicht sicher, ob der Plan funktioniert, da einige Komeito-Gesetzgeber gegen Glücksspiele sind. Außerdem will die Regierung die Casino Besuche überwachen, indem die von der Regierung ausgestellten „My-Number-Identitätskarten“ verwendet werden sollen, die mit einem integrierten IC-Chip ausgestattet sind.

Zusätzlich hat die Regierung festgelegt, dass die maximale Größe eines Casinos die 15.000 Quadratmeter nicht überschreiten darf und dass sie die 3 Prozent der Landfläche der „integrated Resorts“ nicht überschreiten dürfen. Doch besonders die Idee der Personalausweise bereitet Kopfzerbrechen, da bisher nur etwa 10 Prozent herausgegeben wurden. Außerdem befürchten einige, dass es den Casinos durch die Gesetzänderung erschwert wird, Gewinn zu erzielen.

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