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Gefeiert wurde im Auto

Japanische Stadt feiert Volljährigkeitszeremonie mit Drive-in-Event

Der 11. Januar ist für viele junge Erwachsene in Japan ein ganz besonderer Tag. Bei der sogenannten Volljährigkeitszeremonie wird mit dem 20. vollendetem Lebensjahr der offizielle Eintritt ins Erwachsenenleben gefeiert. Dieses Jahr stellt das aufgrund der Pandemie jedoch eine große Herausforderung dar, weswegen eine Stadt die Feier als Drive-in-Event abhielt.

Auf die ungewöhnliche Idee ist Yaizu in Shizuoka gekommen. Am Sonntag wurde die Drive-In-Zeremonie für die Volljährigkeitszeremonie durchgeführt. Dafür wurde ein großer Parkplatz am neuen Yaizu Hafen an der Suruga Bucht genutzt.

Drive-in als sichere Alternative in der Pandemie

Auf dem Platz wurde eine Bühne aufgebaut, auf der dann die dreiteilige Zeremonie durchgeführt wurde. 160 Autos mit 200 Personen parkten vor der Bühne, wobei die jungen Erwachsenden der Tradition nach festlich gekleidet waren. Vertreter von ihnen hielten im Rahmen des Events auf der Bühne direkt die Reden.

Mehr zum Thema:  Was der erneute Ausnahmezustand für die Menschen in Japan bedeutet

Die Stadt wollte mit dem Drive-in Menschenmassen verhindern, um das Infektionsrisiko zu senken. Ursprünglich war geplant, dass die Veranstaltung in zwei separaten Innenräumen durchzuführen. Sie änderten jedoch den Plan Anfang des Jahres, nachdem die Zentralregierung für Tokyo und weitere Präfekturen über einen Ausnahmezustand nachgedacht hatte. Tatsächlich ist es letzte Woche zu dem Ausnahmezustand in den Regionen gekommen.

Veranstaltungen gehen online oder fallen aus

Die Alternative mit dem Drive-in schien jedenfalls gut anzukommen. Ein 20 Jahre alter Student erklärte, dass er sich zuerst gefragt hatte, wie die Zeremonie wohl ablaufen wird. Am Ende war er aber sehr glücklich, dass er den Tag zusammen mit seiner Mutter verbringen konnte.

Andere Städte in Shizuoka und anderen Präfekturen haben sich auch etwas einfallen lassen, damit die jungen Erwachsene nicht auf die Zeremonie verzichten müssen. Einige versuchten die Events online stattfinden zu lassen oder zumindest mit Videos den besonderen Tag zu feiern. Wo das nicht möglich war, wurden die Zeremonien dann doch abgesagt. In einigen Regionen wurden die potenziellen Teilnehmer auch aufgefordert, nicht zu Zeremonien zu gehen.

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