• Japan News
  • Kazé Anime Nights
Anzeige
Home News Japanische Stadt unternimmt Schritte, die Sprachbarriere bei ausländischen Schulkindern abzubauen

Japanische Stadt unternimmt Schritte, die Sprachbarriere bei ausländischen Schulkindern abzubauen

Ehrenamtliche Lehrer helfen Kindern ausländischer Arbeitnehmer in Japan

Japan hat im April ein neues Visumsystem eingeführt, um mehr ausländische Arbeitnehmer in das Land zu holen. Da dies aber auch zu Problemen führt, hat die Stadt Kawasaki nun Schritte unternommen um ausländischen Kindern zu helfen, die Sprachbarriere in den Schulen zu überwinden.

In der Stadt veranstaltet die Stadtverwaltung im Kawasaki Ward zusammen mit Seikyu-sha, einem Sozialdienstleister, eine Sommerschule für Schüler der Mittelstufe, die in den letzten drei Jahren nach Japan gekommen sind.

Hilfe bei Problemen in der Schule

Ende Juni lebten in dem Bezirk fast 40 Prozent der ausländischen Einwohner der Stadt. In der Sommerschule bieten pensionierte Lehrer und ehemalige High-School-Schüler den Kindern Hilfe bei den Hausaufgaben und beim Schreiben von Aufsätzen in Japanisch an.

Außerdem werden die Kinder beraten und versuchen, Probleme anzugehen, die sie mit der japanischen Sprache haben.

Mehr zum Thema:
Japan muss mehr für Kinder von ausländischen Arbeitskräften tun

„Wenn sie die Sprache nicht beherrschen, sind die Chancen, eine Universität zu besuchen oder einen Job zu bekommen, gering. Ich möchte nicht, dass die Kinder aufgeben“, so Seisho Sasaki, eine Studentin der Kanagawa-Universität.

Sasaki selbst kam 2012 nach Japan und spricht mittlerweile fließend Japanisch. Sie ist in China aufgewachsen und kam mit ihren Eltern nach Japan.

Seikyu-sha hilft seit 2004 ausländischen Kindern, Japanisch in Kawasaki zu lernen. Von 166 Grund- und Mittelschulen, die von der Stadtverwaltung von Kawasaki betrieben werden, haben 27 spezielle japanische Klassen, um ausländische Kinder zu unterstützen.

Sprachbarriere abbauen

In der Nakahara-Gemeinde der Stadt, in der nach Kawasaki Ward die zweitgrößte ausländische Gemeinde lebt, gründeten die städtische Bildungsbehörde und die Anwohner im vergangenen Jahr gemeinsam eine „Terakoya“, ursprünglich eine Tempelschule, um die Ausbildung ausländischer Kinder zu unterstützen.

Anfangs gab es nur zwei Teilnehmer, aber ihre Zahl hat sich auf 10 erhöht. Bei dem traditionellen Terakoya, die in der Edo-Zeit (1603-1868) eingerichtet wurde, wurde den Kindern der einfachen Bürger das Lesen, Schreiben und der „Soroban“ -Japaner-Abakus beigebracht.

Visumsystem soll ausländische Arbeitnehmer anlocken

Das neue Visumsystem bietet ausländischen Arbeitnehmern zwei verschiedene Möglichkeiten.

Typ 1, der um bis zu 5 Jahre verlängert werden kann, enthält die Einschränkung, dass keine Familienangehörigen nachziehen dürfen.

Typ 2 ermöglicht, dass auch die Familienangehörigen in Japan leben dürfen. Es gibt auch keine Grenze, wenn es um eine Verlängerung geht.

Sollte ein Ausländer bereits mehr als drei Jahre das bestehende technische Praktikum-Programm durchlaufen, kann er den Typ 1 Antrag stellen, ohne vorher eine Prüfung ablegen zu müssen.

Quelle: Kyodo

Anzeige
Anzeige

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Japan erleben

Korea erleben

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück