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Japanische Stadt will ab 2021 ein Verbot von Plastiktüten einführen

Auch andere Tüten sollen zur Müllvermeidung verboten werden

Eine Stadtversammlung im Westen Japans hat am Dienstag eine Verordnung erlassen, die es den örtlichen Einzelhändlern verbietet, Kunden Einweg-Plastiktüten anzubieten. Dabei soll es egal sein, ob diese kostenlos oder zu einem bestimmten Preis erhältlich sind. Es handelt sich um die erste derartige Maßnahme im Land.

Die Verordnung in Kameoka, Präfektur Kyoto, soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Das Anbieten von Taschen aus Papier und anderen biologisch abbaubaren Taschen wird ebenfalls verboten.

Bei Verstößen werden die Namen veröffentlicht

Zuwiderhandelnde müssen mit behördlichen Inspektionen und Warnungen rechnen. Wenn sie sich nicht daran halten, werden ihre Namen ab dem 1. Juni 2021 veröffentlicht.

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Die Stadtregierung von Kameoka wollte die Verordnung ursprünglich im August dieses Jahres in Kraft treten lassen, aber das Datum wurde verschoben, nachdem sich die Unternehmen um eine Probephase bemüht hatten.

Eventuell weitere Verschiebung des Verbots

Wenn die Verbreitung des neuartigen Coronavirus weitergeht, wird die Stadtregierung eine weitere Verschiebung des Datums der Durchsetzung in Betracht ziehen.

Die Zentralregierung wird von den Einzelhändlern im ganzen Land verlangen, dass sie ab Juli dieses Jahres den Kunden die Kosten für Plastiktüten in Rechnung stellen.

jt

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